Norwegen: Spitzbergen und Oslo 18. Februar 2021

Abenteuer Arktis

WORLD INSIGHT

Gemeinsam mit WORLD INSIGHT auf Expedition in Spitzbergen: Auf unserer neuen Erlebnisreise „Norwegen: Spitzbergen und Oslo” lernen wir die Inselgruppe umfassend und intensiv kennen.

Endlose Weiten, spektakuläre Fjorde und majestätische Eisberge. Das war es, das WORLD INSIGHT Country Manager Jürgen Abele nach Spitzbergen lockte. Mit Anfang zwanzig fuhr er das erste Mal mit dem Zug nach Norwegen und nahm einen Flieger von Tromsø nach Spitzbergen. „Für mich bot dieses unbekannte Fleckchen Erde die Möglichkeit, die pure Freiheit zu spüren, atemberaubende Landschaften zu genießen und komplett einzutauchen und eins zu werden mit der Natur. Immer wieder zog es mich später zurück zu diesem wilden Fleck Erde“. Gemeinsam mit Jürgen haben wir unsere neue WORLD INSIGHT-Reise in die Arktis konzipiert. Dass unsere Reise nach Spitzbergen anders als die von anderen Anbietern sein sollte, war uns von Anfang an klar. Bei uns sollte, wie bei allen unseren Reisen, das Abenteuer und Erlebnis an erster Stelle stehen.

 

 

Statt dem Kreuzfahrtschiff nehmen wir Minibus, Fähre und Hundewagen und können so die nördlichen Inselgruppen Norwegens viel intensiver entdecken. Bei uns ist Spitzbergen nicht nur ein Tagesausflug. Wir nehmen uns ausreichend Zeit, um wirklich anzukommen und die Schönheit dieses Ortes zu entdecken – und das zu einem unvergleichlich günstigen Preis. Mehr noch: Anstatt mit Tausend anderen Passagieren erleben wir den Zauber dieses Fleckchens Erde in kleiner Gruppe mit maximal 16 Teilnehmern. Nur so lässt es sich in der Intensität entdecken wie Jürgen es von seinen Reisen her kennt.

 

Auftakt in Oslo

Norwegens Hauptstadt Oslo

Zu Beginn unserer Reise werden wir uns in der norwegischen Hauptstadt Oslo auf den hohen Norden einstimmen. Malerisch liegt sie am nördlichen Ende des gleichnamigen Fjords und wird umrahmt von sanften Hügelketten und dichten Wäldern. Wir erkunden den skurrilen Vigeland Park mit seinen 212 berühmt-berüchtigten Skulpturen, sehen Oslo von der Holmenkollen Skischanze aus der Vogelperspektive und entdecken mit dem Boot die im Oslofjord vorgelagerten Inseln ganz gemütlich bei Krabbenbrötchen und Bier. Um uns auf das Entdecker-Feeling vorzubereiten, lernen wir die spannenden Expeditionen berühmter Seefahrer, wie Roald Amundsens und Fridjof Nansens Abenteuer in die Arktis und Antarktis, kennen.

 

Reise zum nördlichsten Flughafen der Erde

Das nächtliche Longyearbyen

Dann ist es endlich so weit und unser eigenes Abenteuer kann beginnen: Von der norwegischen Hauptstadt aus fliegen wir drei Stunden bis zum nördlichsten Verkehrsflughafen der Welt! Unser Ziel, die kleine Bergbaustadt Longyearbyen, liegt dramatisch am Rande des Adventfjords zwischen kahlen Bergen und schneebedeckten Gletschern. Spitzbergen ist ein Teil der über 60.000 Quadratkilometer großen Svalbard Inselgruppe und hat damit in etwa die Größe Bayerns.  Zweidrittel der Inselgruppe bilden den größten europäischen Nationalpark und etwas über die Hälfte der Landmasse ist von beeindruckenden Gletschern bedeckt. Nur etwa 2.000 Einwohner leben hier, die meisten davon in Longyearbyen. Nachdem wir in unser warmes und komfortables Hotel eingecheckt haben, beginnen wir mit der Erkundung des Ortes. Neben der nördlichsten Kirche der Welt findet man hier trotz der geringen Einwohnerzahl viele Museen, Restaurants, Cafés und Geschäfte. Sogar die nördlichste Brauerei der Welt hat sich hier angesiedelt. Das weltweit einzige arktische Bier wird hier sogar mit Gletscherwasser gebraut.

 

Das Svalbard-Rentier

Wenn wir die Ortsgrenze verlassen, geht das nur mit einer Schusswaffenlizenz und Waffe im Gepäck. „Diese soll natürlich nur im äußersten Notfall genutzt werden und dient lediglich zur Betäubung der Tiere“, erklärt Jürgen. Hier draußen ruft die freie Wildnis. „Als Mensch kommt man sich winzig vor in dieser mächtigen und gewaltigen Natur. Hier leben die Könige der Arktis: Eisbären wiegen bis zu 600 kg und es ist ein unglaubliches Erlebnis, die großen Tiere in der Wildnis zu sehen. Die riesigen Walrosse haben keine Angst vor uns und lassen uns oft sehr nah heran. Als Vogelliebhaber bin ich auch immer wieder überwältigt von den vielen verschiedenen Vogelarten, die in diesem sehr rauen Klima leben”, erzählt Jürgen. Weitere Inselbewohner sind Polarfüchse und das kleinste Rentier der Welt: das Svalbard-Rentier, das nur hier in Spitzbergen vorkommt.

 

Zurück in die Sowjetzeit

Mit dem Schiff nach Barentsburg

Eines von vielen Abenteuern ist unsere Expedition nach Barentsburg. Die russische Bergarbeitersiedlung kann nur mit dem Helikopter oder Schiff – im Winter ausschließlich mit dem Schneemobil über die zugefrorenen Fjorde – erreicht werden. Wir entscheiden uns für den Wasserweg und starten im Adventfjord, durchfahren den Isfjord und erreichen schließlich die Ymerbukta-Bucht, wo der Esmark-Gletscher ins Meer mündet. Während der Fahrt lassen wir die dramatisch zerklüfteten Eisformationen an uns vorbeiziehen und mit etwas Glück können wir am Ufer Eisbären oder Walrosse erspähen. Nach etwa drei Fahrstunden sichten wir dann am Rande des Grønfjord-Gletschers Barentsburg. Mit etwas weniger als 500 Einwohnern ist Barentsburg die zweitgrößte Ortschaft auf Spitzbergen. „Hier erwacht die Sowjetunion wieder zum Leben“, erzählt Jürgen. „Nach einem alten Abkommen baut Russland heute noch immer Kohle hier ab. Trotz Verluste wollen sie diesen Standort nicht aufgeben.“ Propagandistische Gemälde zieren hier die Wände bunter Plattenbauten und Holzhäuser. Einen Kontrast bildet die filigrane russisch-orthodoxe Holzkirche und über allem thront das eindrucksvolle Lenin Denkmal. „Wer mag, kann hier passend zur Kulisse den Wodka kosten. Der ist hier nämlich besonders günstig“, merkt Jürgen augenzwinkernd an.

 

Die russische Bergarbeitersiedlung Barentsburg

 

Weite erleben und Einblick in die Welt unter Tage

Wenn man auf Spitzbergen etwas weiter fahren will, zu einsamen und traumhaft schönen Ecken, ist eine Fahrt mit dem Motorschlitten ein Muss. Zurück in der Gegend um Longyearbyen bekommen wir eine Einführung in unsere Schneemobile. Gemeinsam erkunden wir auf ihnen das Advent-Tal. Nicht ohne Grund stammt der Name des Tals vom englischen Begriff „Adventure“ ab. Mit etwas Glück sehen wir hier Eisbären, Rentiere, arktische Füchse oder Schneehühner in der scheinbar endlosen Weite aus Eis und Schnee. Hast du dich jemals freier gefühlt?

 

Mit dem Schneemobil durch das Advent-Tal

Auch die Geschichte Spitzbergens wollen wir kennenlernen. Aus diesem Grund geht es für uns unter die Erde. In Bergmannsmontur mit Helm und Stirnlampe geht es in die verlassene Kohlenmine Nr. 3. Bei unserer Tour durch das Stollenlabyrinth erfahren wir mehr über die Arbeit der Bergleute, die hier früher Tag für Tag in der Dunkelheit gearbeitet haben.

 

Mit dem Hundewagen durch die Weite Spitzbergens

Den krönenden Abschluss bildet der Ausflug mit Schlittenhunden. Auf dem Husky-Hof werden wir bereits vom freudigen Bellen der Hunde begrüßt und erhalten eine Einführung in das Führen eines Hundewagens. Im Sommer findet der Ausflug auf Rädern statt. Wir gleiten durch unberührte arktische Wüstenlandschaften und bestaunen die Gipfel der Gletscher, die in der Sonne glitzern. Im Winter sehen wir mit etwas Glück sogar die Polarlichter. Hier oben in der Arktis ist die Chance das Lichtspiel zu sehen besonders groß.

 

Aurora Borealis – Polarlichter über Spitzbergen

Beim Abschiedsessen mit regionalen Spezialitäten wie Rentiergulasch und wärmendem Aquavit lassen wir das Abenteuer der vergangenen Tage Revue passieren. „Womöglich eines der einmaligsten Abenteuer, das man in Europa erleben kann“, behauptet Jürgen. „Die Arktis ist etwas, das jeder in seinem Leben gesehen haben sollte! Unsere Reise macht es möglich, diese einsame und gewaltige Region wirklich kennenzulernen. Eine Möglichkeit, lang gehegte Träume Wirklichkeit werden zu lassen.“

 

Typische bunte Holzhäuser auf den Inseln

 

Der Mann hinter der Tour

 

Jürgen Abele wuchs in einer fränkischen Kleinstadt auf und ist gelernter Hotelkaufmann. Nach seiner ersten Zeit in Spitzbergen führte ihn seine Arbeit nach Afrika, Frankreich, den Pazifik und Neuseeland, wo er mittlerweile seit über zwanzig Jahren lebt.  Als passionierter Bergwanderer, Kayakfahrer und Sportfanatiker kehrte er immer wieder in die Arktis zurück. Für WORLD INSIGHT arbeitet Jürgen seit drei Jahren sowohl als Reiseleiter, der Touren begleitet, als auch als Country Manager, der sie im Vorfeld plant.

 

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