Das Sultanat Oman: unser Top-Reiseziel 2026

Du bist mitten in der Reiseplanung für 2026, aber hast so gar keine Ahnung, wo es hingehen soll? Dann komm mit WORLD INSIGHT auf eine spannende Reise in den Oman. Der gilt immer noch als einer der stilleren Stars des Orients – ein Land, das lange abseits der großen Touristenströme lag und genau darin seinen besonderen Reiz bewahrt hat. Kulturell wie landschaftlich beeindruckend, steht er den bekannten Reisezielen wie Marokko oder Jordanien in nichts nach und überrascht viele Reisende mit seiner Vielfalt und Schönheit. Um es mit den Worten unserer Product-Managerin Manu zu sagen:

"Für mich ist der Oman ein Land, das dich entschleunigt, verzaubert und jedes Abenteuer mit Ruhe verbindet."

Wir stellen dir den Oman als eines der Top-Reiseziele 2026 vor und zeigen, warum sich gerade jetzt eine Reise mit WORLD INSIGHT in das faszinierende Sultanat lohnt.

 

Inhalt

1. Was macht den Oman so besonders?

2. Wie sicher ist der Oman?

3. Brauche ich ein Visum, um 2026 in den Oman zu reisen?

3.1 Hinweise zur Beantragung des Oman-Visums für deine Reise mit WORLD INSIGHT

4. Wann ist die beste Zeit für eine Reise in den Oman?

5. Welche Reisen bietet WORLD INSIGHT in das Sultanat Oman an?

5.1 Erlebnisreise Oman – Die umfassende Reise
5.2 Oman mit Verlängerung Salalah – Die umfassende Reise
5.3 Oman ComfortPlus – Im Land des Weihrauchs

6. Oman aus erster Hand – Einblicke unserer Reiseexpert:innen und Gäste

6.1 Stimmen unserer Reiseleiter
6.2 Reiseberichte aus Oman
6.3 Interview mit Product-Managerin Manu

7. Oman in Bildern

  [caption id="attachment_22748" align="aligncenter" width="570"]Ein Kamel steht in der Wüste Ein Kamel in der Wüste[/caption]  

1. Was macht den Oman so besonders?

Der Oman ist ein Reiseland für alle, die sich zwischen Entschleunigung und Abenteuer nicht entscheiden wollen. Für Reisende, die sich von Destinationen wie Marokko oder Jordanien hingezogen fühlen, aber noch mehr in die Kultur eines orientalischen Landes, fernab von touristischen Besucherattraktionen, eintauchen wollen. Wer 2026 hier unterwegs ist, erlebt ein Land, das seine kulturelle Identität mit großer Selbstverständlichkeit bewahrt. Historische Festungen, traditionelle Bewässerungssysteme und lebendige Märkte gehören hier zum Alltag und werden nicht bloß zur touristischen Inszenierung veranstaltet. Reisen fühlt sich hier authentisch an – perfekt also, um neue Eindrücke zu sammeln.

Für alle Naturliebhaber:innen ist die landschaftliche Vielfalt des Sultanats besonders hervorzuheben. Wadis (Täler; Flussläufe) mit smaragdgrünem Wasser, endlose Wüsten, schroffe Gebirge und die Küste des Indischen Ozeans wechseln sich im Oman in kurzer Distanz zueinander ab. Auch die Städte und Dörfer bieten durch ihren orientalischen Flair einen wunderschönen Anblick. Wer auf seiner Reise in die Kultur des Oman eintauchen will, kommt hier ebenfalls nicht zu kurz. Begegnungen mit den gastfreundlichen Omanis sind herzlich, aber auch zurückhaltend und frei von Erwartungen. Gespräche entstehen beiläufig und Einladungen ergeben sich aus Neugier und Respekt. Druck auf Touristen wird hier, im Gegensatz zu anderen orientalischen Ländern, eher nicht ausgeübt.

Bevor du jedoch voller Vorfreude deine Koffer packst, geben wir dir im Folgenden einen kompakten Überblick über alles Wichtige, das du vor deiner Reise mit WORLD INSIGHT wissen solltest.

 

2. Wie sicher ist der Oman?

Generell gilt der Oman als eines der sichersten Reiseziele im Nahen Osten. Trotzdem kann es nicht schaden, auf deiner Reise einige kleine Punkte zu beachten.

 

Politische Lage

  • Der Oman gilt als politisch stabiler Staat im Nahen Osten. Die Regierung verfolgt eine neutrale Außenpolitik und meidet größere Konflikte.
  • Größere politische Unruhen oder soziale Spannungen sind daher selten. Demonstrationen kommen zwar vor, verlaufen aber meist friedlich.
  • Wegen der komplexen Lage in der Region (Nähe zu Jemen) kann sich die Situation spontan ändern, was allerdings eher theoretische Vorsichtsempfehlungen nach sich zieht.
 

Kriminalität und Alltagsrisiken

  • Die Kriminalitätsrate im Oman ist sehr niedrig, weswegen der Oman unter anderem zu den sichersten Ländern der Region zählt.
  • Auch Gewaltverbrechen sind selten und Diebstahl oder Kleinkriminalität treten deutlich weniger auf als in vielen europäischen Städten.
  • In stark frequentierten Touristenzentren sollte man dennoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen (z. B. Wertsachen nicht unbeaufsichtigt lassen).
 

Sicherheit im Alltag

  • Der Oman verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur, inklusive zuverlässiger Straßenbedingungen, was für ein sicheres Fahrerlebnis während deiner Reise mit WORLD INSIGHT sorgt. Die Busse und Minibusse, die dich zu den meisten deiner Ziele bringen, haben auf den größtenteils asphaltierten Straßen keinerlei Probleme – vor allem, da unsere Fahrer sich hier natürlich bestens auskennen. Bei unseren Abenteuern in der Wüste fahren wir mit Allrad-Fahrzeugen, die dich verlässlich durch das Gelände bringen.
  • Die Polizei ist landesweit präsent und trägt so zu einem sorglosen Urlaubsgefühl bei.
  [caption id="attachment_22765" align="aligncenter" width="570"]Im Jeep durch die Wüste des Oman Im Jeep geht's durch die Wüste Wahiba Sands[/caption]  

Regionale Risiken

  • In der Nähe der Grenze zu Jemen wird erhöhte Vorsicht empfohlen, und Behörden raten dort zur Vermeidung nicht notwendiger Reisen. Unsere Reisen in den Oman führen teilweise nach Salalah, Dhofar und Mughsail (Oman mit Verlängerung Salalah und ComfortPlus Oman). Das sind die einzigen Städte unserer Reise, die annähernd an die Grenze zu Jemen kommen (Entfernung ca. 140 km). Deshalb und durch die hohe Expertise unserer Reiseleiter, die neben Deutsch natürlich auch alle noch die Landessprache beherrschen, können wir dich ohne Bedenken auf deine Reise schicken.
  • Wie überall auf Reisen lohnt es sich, lokale Hinweise zu Wetterbedingungen, Straßensperrungen oder unvorhersehbaren Ereignissen zu beachten.
 

Terrorismus und Extremismus

  • Terroristische Anschläge sind nicht völlig ausgeschlossen; die allgemeine Lage ist aber im Vergleich zu vielen Nachbarstaaten als niedriges Risiko einzuschätzen.
  • Wie bei internationalen Reisehinweisen üblich, empfiehlt es sich, große Menschenansammlungen, Demonstrationen und politische Veranstaltungen zu vermeiden.
 

Für aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise empfehlen wir dir, dich auf der Website des Auswärtigen Amtes zu informieren.

 

3. Brauche ich ein Visum, um 2026 in den Oman zu reisen?

Für die Einreise in den Oman benötigst du folgende Reisedokumente:

  • Reisepass
  • Visum

Bitte beachte, dass alle Reisedokumente noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein müssen.

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige benötigen ein Visum für Oman. Für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 14 Tagen erhältst du ein kostenloses Visum bei der Einreise in den Oman. Hier ist mit Wartezeiten zu rechnen. Eine Verlängerung über 14 Tage ist bei visumfreier Einreise nicht möglich. Bei verspäteter Ausreise wird eine Strafgebühr von 10 OMR (ca. 25 Euro) pro Tag erhoben. Eine Zurückweisung an der Grenze ist möglich. Wenn der Aufenthalt länger als 14 Tage dauert, kannst du entweder vorab gegen Zahlung ein eVisum online beantragen oder ein Visa on Arrival (Visum bei der Ankunft) gegen Zahlung für bis zu 30 Tage erhalten. Es ist mit Wartezeiten zu rechnen. Es wird empfohlen, das eVisum im Voraus zu beantragen, um Verzögerungen oder Probleme bei der Einreise zu vermeiden. Das eVisum wird über die Royal Oman Police beantragt. Das 26B Tourist Visa für 30 Tage kostet 20 OMR (ca. 50 Euro) und ist ab Genehmigung 30 Tage lang gültig.

 

Erforderliche Dokumente: ✔ Vorlage eines Rückflugtickets ✔ Vorlage einer Hotelreservierung ✔ Nachweis ausreichender finanzieller Mittel für die Aufenthaltsdauer

 

Hinweis: Falls du dein Visum nicht selbst online beantragen möchtest, kannst du das Visum mithilfe einer Visabeschaffungsfirma beantragen.

  [caption id="attachment_22782" align="aligncenter" width="570"]Sultan-Qaboos-Moschee Oman buchen, Visum beantragen, die Sultan-Qaboos-Moschee besuchen[/caption]  

3.1 Hinweise zur Beantragung des Oman-Visums für deine Reise mit WORLD INSIGHT

Wir empfehlen dir, dein E-Visum vor deiner Reise online zu beantragen. Im Folgenden findest du wichtige Hinweise zu dem Prozess: Bitte beantrage dein E-Visum nicht früher als 4 Wochen vor Reiseantritt, da wir bei einer Reiseabsage wegen mangelnder Teilnehmer nicht für bereits beantragte Visa aufkommen können. Zudem muss die Einreise innerhalb eines Monats nach Visumserteilung erfolgen.

 

Welche Visumarten kommen in Frage?

Folgende zwei e-Visum-Typen kannst du für touristische Reisen wählen:

Das 26A Tourist Visa für 10 Tage zum Preis von 5 OMR und das 26B Tourist Visa für 30 Tage zum Preis von 20 OMR.

Für folgende Reisen empfehlen wir folgende Visa:

  • Erlebnisreise Oman: Tourist Visa (Visa-Typ 26A), gültig für einen Aufenthalt von 10 Tagen
  • Erlebnisreise Oman mit Verlängerung Salalah: Tourist Visa (Typ 26B), gültig für einen Aufenthalt von 30 Tagen
  • ComfortPlus Oman: Tourist Visa (Typ 26B), gültig für einen Aufenthalt von 30 Tagen
 

Wo beantrage ich das Visum?

Das E-Visum wird online ausschließlich über die offizielle Website der Royal Oman Police beantragt. Hier gelangst du auf die englischsprachige Internetseite.

 

Registrierung:

Zunächst musst du dir auf der Website einen Account (Register New User) anlegen. Dazu benötigst du eine E-Mail-Adresse und musst persönliche Daten wie Name, Handynummer, Geburtstag, Geschlecht und Nationalität angeben sowie ein Passwort wählen. Sobald du dich registriert hast, kannst du dich mit deinem Account für die Visumbeantragung (Apply for Tourist Visa) einloggen.

 

Beantragung:

Halte bei der Beantragung eine digitale Reisepasskopie und ein digitales Passfoto bereit. Beide Dateien dürfen jeweils nicht größer als 512 KB sein. Bitte beachte beim Hochladen der Dateien außerdem:

  • Der Reisepass muss noch sechs Monate nach Einreise gültig sein
  • Die Dateinamen deiner Dokumente dürfen nicht zu lang sein und nur aus Buchstaben und Zahlen bestehen (keine Sonderzeichen!)
  • Dein Passfoto darf nur in den Dateiformaten JPG, JPEG, TIFF oder PDG hochgeladen werden
  • Das Passfoto muss farbig und aktuell (in den letzten sechs Monaten aufgenommen) sein, das ganze Gesicht zeigen, einen einfarbigen Hintergrund haben, angemessen belichtet sein, einen normalen Gesichtsausdruck mit offenen Augen zeigen, keine Kopfbedeckung oder Brille zeigen
  • Komprimierte Dateien wie z. B. ZIP Dateien können nicht hochgeladen werden
  • Alle Dokumente müssen aufrecht und lesbar hochgeladen werden
 

Achte darauf, dass alle Angaben vollständig gemacht werden, da die Grenzbeamten vor Ort oftmals sehr penibel darauf achten, dass die Namen und Passnummern im Visum identisch mit den Angaben im vorgelegten Reisepass (unterer, maschinenlesbarer Teil!) sind. Meist erhältst du noch am selben Tag eine E-Mail mit einer Visumsbestätigung, die du bei Flugantritt und bei der Einreise in Oman vorweisen musst. Mit dieser Bestätigung erhältst du dann vor Ort bei der Einreise dein Visum im Reisepass.

 

4. Wann ist die beste Zeit für eine Reise in den Oman?

Die ideale Reisezeit für deine Erlebnisreise in den Oman liegt zwischen Oktober und April. In diesen Monaten erwarten dich angenehme Temperaturen und beste Bedingungen, um das Land entspannt zu entdecken. In den Sommermonaten steigen die Temperaturen deutlich an und die Luftfeuchtigkeit kann höher sein, was viele Reisende als weniger komfortabel empfinden. Aus diesem Grund bieten wir unsere WORLD INSIGHT Erlebnisreisen bewusst in der Zeit von Oktober bis April an, damit du den Oman unter optimalen Bedingungen erleben kannst.   [caption id="attachment_22781" align="aligncenter" width="570"]Ein grünes Wadi im Oman Genieße die Temperaturen an einem grünen Wadi im Oman[/caption]  

5. Welche Reisen bietet WORLD INSIGHT in das Sultanat Oman an?

Mit WORLD INSIGHT kannst du dich 2026 auf drei verschiedene Reisen zu unserem Top-Reiseziel Oman begeben. Wir bieten dir eine 9-tägige Erlebnisreise, eine 12-tägige Erlebnisreise mit Verlängerung nach Salalah und eine 11-tägige ComfortPlus-Reise an. Grundsätzlich reisen wir mit einer Gruppengröße von 16 Reisenden – außer bei den ComfortPlus-Reisen, bei denen wir die Gruppe auf 14 reduzieren. Unsere Reiseleiter sprechen immer Deutsch mit dir und wir legen viel Wert darauf, dass du das Land auch abseits der Touristenattraktionen erlebst. Daher tauchst du mit uns tief in die Kultur des Oman ein und erfährst, wie echte Omanis leben. Im Folgenden erklären wir dir, worin sich die Reisen genau unterscheiden – und machen dir Lust auf mehr.  

5.1 Erlebnisreise Oman – Die umfassende Reise

  Oman   Die 9-tägige Erlebnisreise Oman führt dich durch bizarre Gebirgslandschaften, spektakuläre Canyons, idyllische Wüstenoasen und zu gastfreundlichen Menschen. Hier erlebst du Abenteuer pur. Mit Allradfahrzeugen geht es durch die Dünen der Wahiba Sands: Diese sind so mächtig, dass sie sogar noch ein Satellit en détail erkennt. Du brauchst kein Fernrohr, denn du bist mittendrin und erlebst am Abend einen spektakulären Sonnenuntergang mit anschließendem prächtigen Sternenzelt – Lagerfeuerromantik natürlich inklusive! Und du bleibst beim Superlativ: Vom 2.000 Meter hohen Plateau des Jebel Shams genießt du einen der schönsten Ausblicke auf den "Grand Canyon" des Omans. Doch nicht nur landschaftlich lässt dich der Oman staunen, auch kulturell tauchst du in ein Märchen aus 1.001 Nacht ein: auf dem Viehmarkt von Nizwa, bei einer Wanderung entlang alter Eselpfade durch malerische Datteloasen oder in der Hafenstadt Sur, wo du auf alte Seefahrtgeschichte triffst.  

Reiseverlauf

So könnte deine Erlebnisreise in den Oman aussehen: Tag 1  Flug nach Muscat: Hinflug Tag 2  Muscat: Besuch des Opernhauses und des Fischmarktes, Spaziergang durch den Souk, Bait Al Zubair-Museum, Sultanspalast Tag 3  Muscat - Jabrin - Bahla - Nizwa: Sultan Qaboos-Moschee mit Innenbesichtigung, Festungen Jabrin und Bahla Tag 4  Nizwa - Birkat al Mouz - Jebel Akhdar - Nizwa: Nizwa Fort und Souk, Datteloase Birkat al Mouz, Wanderungen am Jebel Akhdar Tag 5  Nizwa - Al Hamra - Jebel Shams - Misfah - Nizwa: Besuch des Tiermarktes, Wanderung am Jebel Shams, Besichtigung des Hauses Bait Al Safa, Wanderung beim idyllischen Dorf Misfah Tag 6  Nizwa - Wadi Bani Khalid - Wahiba Sands: Spaziergang am Wadi Bani Khalid, zu Besuch bei Beduinen, Sonnenuntergang in den Dünen, Übernachtung im Wüstencamp Tag 7  Wahiba Sands - Sur: Dhauwerft, Schifffahrtsmuseum, Spaziergang an der Strandpromenade Tag 8  Sur - Wadi Shab - Bimmah Sinkhole - Muscat: Wanderung im Wadi Shab, Bimmah Sinkhole Tag 9  Rückflug und Ankunft Änderungen sind vorbehalten. Genaue Reisedaten, Kosten und weitere Informationen findest du hier auf unserer Website.   [caption id="attachment_22777" align="aligncenter" width="570"]Türkisblaues Wasser im Wadi Omans Ein Wadi mit türkisblauem Wasser im Oman[/caption]  

5.2 Erlebnisreise Oman mit Verlängerung Salalah

    Diese 12-tägige Erlebnisreise führt dich mit dem gleichen Reiseverlauf zu den gleichen Zielen wie die obige Erlebnisreise in den Oman. Die einzige Änderung: Du hängst zum Ende der Reise noch ein paar Tage dran und fliegst in Begleitung unseres Reiseleiters nach Salalah. Dort erkundest du zunächst die üppige Weihrauchregion Dhofar, bevor du schließlich genug Zeit hast, die Reise an den weißen Stränden Salalahs entspannt ausklingen zu lassen.  

Reiseverlauf

So könnte deine Erlebnisreise in den Oman mit Verlängerung Salalah aussehen: Tag 1  Flug nach Muscat: Hinflug Tag 2  Muscat: Besuch des Opernhauses und des Fischmarktes, Spaziergang durch den Souk, Bait Al Zubair-Museum, Sultanspalast Tag 3  Muscat - Jabrin - Bahla - Nizwa: Sultan Qaboos-Moschee mit Innenbesichtigung, Festungen Jabrin und Bahla Tag 4  Nizwa - Birkat al Mouz - Jebel Akhdar - Nizwa: Nizwa Fort und Souk, Datteloase Birkat al Mouz, Wanderungen am Jebel Akhdar Tag 5  Nizwa - Al Hamra - Jebel Shams - Misfah - Nizwa: Besuch des Tiermarktes, Wanderung am Jebel Shams, Besichtigung des Hauses Bait Al Safa, Wanderung beim idyllischen Dorf Misfah Tag 6  Nizwa - Wadi Bani Khalid - Wahiba Sands: Spaziergang am Wadi Bani Khalid, zu Besuch bei Beduinen, Sonnenuntergang in den Dünen, Übernachtung im Wüstencamp Tag 7  Wahiba Sands - Sur: Dhauwerft, Schifffahrtsmuseum, Spaziergang an der Strandpromenade Tag 8  Sur - Wadi Shab - Bimmah Sinkhole - Muscat - Salalah: Wanderung im Wadi Shab, Bimmah Sinkhole, Flug nach Salalah Tag 9  Salalah - Dhofar - Mughsail - Salalah: Zentralmarkt, Grabmal des Propheten Nabi Amran, Fahrt nach Mughsail zu den Blow Holes Tag 10  Salalah - Taqah - Samharam - Wadi Darbat - Salalah: Fischerdorf Taqah, Besichtigung der Ruinen von Khor Rori, Wadi Darbat, freier Nachmittag Tag 11  Salalah: freier Tag, Rückflug Tag 12  Rückflug und Ankunft: Ankunft Änderungen sind vorbehalten. Genaue Reisedaten, Kosten und weitere Informationen findest du hier auf unserer Website.   [caption id="attachment_22758" align="aligncenter" width="570"]Die weißen Strände von Salalah Sonnenuntergang am weißen Strand von Salalah[/caption]  

5.3 Oman ComfortPlus

  Oman ComfortPlus   Die 11-tägige ComfortPlus-Reise in den Oman lässt dich endlose Sandwüsten, bizarre Kalksteingebirge, spektakuläre Küstenlandschaften und die liebenswerten Menschen des Sultanats entdecken. Auch kulturell ist das Land eine echte Schatzgrube: So zeichnete die UNESCO unter anderem das einzigartige Bewässerungssystem Falaj im Hajargebirge als Weltkulturerbe aus. Imposante historische Festungen und orientalische Märkte bilden einen spannenden Kontrast zur hochmodernen Gegenwart in Muscat. Du erlebst auf dieser Reise den Oman in all seinen Facetten: Du bestaunst die moderne Architektur der Sultan-Qaboos-Moschee, wanderst durch kleine Dörfer in grünen Oasen und badest im blauen Wasser des Wadi Bani Khalid. Mit Allradfahrzeugen düst du über die Dünen der Wahiba Sands zum komfortablen Wüstencamp und erlebst im Gebirge Jebel Shams einzigartige Aussichten auf den "Grand Canyon" des Omans. In der Weihrauchregion Dhofar lässt du die Reise dann an weißen Stränden von Salalah genüsslich ausklingen. Eine Reise wie aus 1.001 Nacht. Im Gegensatz zu den Erlebnisreisen wird bei der ComfortPlus-Reise auf eine kleinere Reisegruppe, entzerrte Tagesabläufe sowie Unterkünfte mit drei bis vier Sternen geachtet.  

Reiseverlauf

Tag 1  Flug nach Muscat: Hinflug Tag 2  Muscat: Besichtigung Sultan Qaboos-Moschee, Fischmarkt und Souk in Muttrah, Außenbesichtigung des Al Alam-Palastes, Bait Al Zubair-Museum, Welcome Dinner Tag 3  Muscat - Bimmah Sinkhole - Sur - Wahiba Sands: Bootsfahrt vor der Küste Muscats mit Chance auf Delfinsichtung, Bimmah Sinkhole, Besichtigung der Dhauwerft in Sur, Übernachtung im Wüstencamp Tag 4  Wahiba Sands - Wadi Bani Khalid - Wahiba Sands: Ausflug zum Wadi Bani Khalid, freier Nachmittag in der Wüste Tag 5  Wahiba Sands - Manah - Bahla - Jabrin - Nizwa: Spaziergang durch die Lehmstadt Manah, Besichtigung der Festungen Bahla und Jabrin, Besuch der Souks von Nizwa und Halwa-Verköstigung Tag 6  Nizwa - Al Hamra - Jebel Shams - Al Hamra - Misfah - Nizwa: Tiermarkt und Festung von Nizwa, Museum Bait Al Safa, Wanderung am Grand Canyon des Omans und durch das idyllische Bergdorf Misfah Tag 7  Nizwa - Birkat Al Mouz - Jebel Akhdar - Muscat - Salalah: Spaziergang durch die Datteloase Birkat Al Mouz entlang des Bewässerungssystems Falaj, Fahrt auf das Saiq Plateau, Flug nach Salalah Tag 8  Salalah - Dhofar - Mughsail - Salalah: Weihrauchmuseum Al Baleed und Souk, Blow Holes Tag 9  Salalah - Taqah - Samharam - Wadi Darbat - Salalah: Fischerdorf Taqah. Besichtigung der Ruinen von Khor Rori, Festung von Mirbat, Wadi Darbat Tag 10  Salalah: freier Tag Tag 11  Rückflug und Ankunft: Rückflug Änderungen sind vorbehalten. Genaue Reisedaten, Kosten und weitere Informationen findest du hier auf unserer Website.   [caption id="attachment_22747" align="aligncenter" width="570"]Der Berg der Sonne Jebel Shams: Der "Grand Canyon" des Oman[/caption]  

6. Oman aus erster Hand – Einblicke unserer Reiseexpert:innen und Gäste

Um dich nun endgültig davon zu überzeugen, dieses Jahr auf eine spannende Reise mit WORLD INSIGHT in den Oman zu kommen, lassen wir hier unsere Expert:innen sprechen. Auch sie waren bereits mit uns im Oman und können dir aus erster Hand erzählen, was das Land so wertvoll macht und warum es ein Top-Reiseziel 2026 ist.  

6.1 Stimmen unserer Reiseleiter

Auf deiner Reise durch den Oman wirst du von einem unserer WORLD INSIGHT-Reiseleiter immer bestens betreut. Das Beste daran: Alle Reiseleiter, die für uns arbeiten, sprechen neben der Landessprache auch Deutsch und kennen das Land wie ihre Westentasche. [caption id="attachment_22771" align="alignleft" width="231"]Reiseleiter Abdullah Reiseleiter Abdullah[/caption] Abdullah arbeitet für uns als Reiseleiter im Oman. Er ist 32 Jahre alt, lebt in der Nähe von Muscat und spricht Arabisch, Englisch und Deutsch. Für ihn sind die Sonnenuntergänge in der Wüste eines der schönsten Ereignisse auf der Tour mit WORLD INSIGHT. "Die sind einmalig", findet er. Was den Oman für ihn ausmacht? Die schönen Landschaften, das Essen, die freundlichen Leute und die Sicherheit. Außerdem ist es für ihn ganz wichtig, "dass ich den Gästen meine Kultur zeigen kann."     [caption id="attachment_22797" align="alignright" width="233"] Reiseleiter Ahmed[/caption] Ahmed ist ebenfalls Reiseleiter bei WORLD INSIGHT und findet: "Die Reisen mit WI sind ein riesiges Erlebnis, absolut abwechslungsreich. Wir haben jeden Tag ein anderes Highlight." Ursprünglich kommt er aus Ägypten, aber lebt seit 2007 im Oman. Schon mit seinen Studiengängen der Germanistik und Islamwissenschaft sowie der Geschichte und des Tourismus zeigt er, dass er sehr an Sprachen und Reisen interessiert ist. Über seine Wahlheimat Oman sagt er: "Ich bin gerne im Oman. Es ist ein sehr sicheres Land und die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Oman hat eine tolle Mischung zwischen Natur und Kultur. Für die Leute hier ist es wichtig, dass ihre Traditionen und Sitten trotz der modernen Infrastruktur und Modernisierung erhalten bleiben. Daher kann man die richtigen arabischen bzw. islamischen Sitten am besten im Oman erleben." Ahmed spricht neben Arabisch auch Deutsch, Englisch und ein wenig Russisch.  

6.2 Reiseberichte aus dem Oman

Christine war 2023 im Oman und kam mit vielen Eindrücken im Gepäck zurück. Begleitet wurde ihre Reise damals von Reiseleiter Abdullah, der laut ihr "entscheidend zur guten Stimmung in der Gruppe beigetragen" hat. Sie berichtet weiterhin von dem beeindruckenden Anblick der Moschee Sultan Qaboos, einem "wahren Prachtbau moderner islamischer Architektur", einer "Wanderung durch die Schlucht Wadi Shab" und dem Besuch auf dem Tiermarkt in Nizwa. Dort führen Verkäufer "ihre Ziegen vor, indem sie sie in einem Parcours herumführen – den Preis rufend. Die potenziellen Käufer begutachten kritisch den Zustand der Ziegen, auch durch einen beherzten Griff ins Maul und die Genitalien. Danach werden die Kühe herumgeführt, die teilweise kaum zu bändigen sind. Ein herrliches Spektakel für uns Touristen!"   [caption id="attachment_22752" align="aligncenter" width="570"]Der Ziegenmarkt in Nizwa Diese Ziegen stehen zum Verkauf[/caption]   Wenn dich die Reiselust jetzt schon richtig gepackt hat und du noch weiter in Geschichten aus dem Oman eintauchen möchtest, findest du hier den ganzen Reisebericht von Christine. Oder du klickst hier und erfährst, wie Heike und Erik ihre Reise in den Orient erlebt haben.  

6.3 Interview mit unserer Product-Managerin Manu

Genauso wie unsere Gäste und Guides ist auch Product-Managerin Manu schwer vom Oman begeistert. In einem Interview verrät sie, warum du 2026 unbedingt in das ferne Sultanat reisen solltest: "Oman ist noch ziemlich unentdeckt vom Massentourismus. Es bietet neben freundlichen Menschen und viel Kultur auch Wüste, Berge, Wadis, Strände, Wüstensafaris – Outdoor-Abenteuer eben, bei denen man richtig viel erleben kann. Die Mischung macht's!" Das ganze Interview mit Manu findest du hier. Viel Spaß beim Lesen!  

7. Oman in Bildern

So könnte dein Urlaub im Oman mit uns aussehen: [wi-gallery]
Reiseträume aus 1001 Nacht: Oman
Eigentlich begann alles vor mehr als 40 Jahren. An jedem Sonnabendvormittag lief im NDR-Radio die Sendung „Zwischen Hamburg und Haiti“ – Pflichtprogramm am Frühstückstisch. Besonders Berichte zu damals unerreichbaren exotischen und geheimnisvollen Zielen standen ganz hoch in unserer Gunst und weckten etwas in uns, was man am besten wohl mit Fernweh beschreiben würde. Angesichts unserer damaligen finanziellen Möglichkeiten und eingeschränkten Reiseverbindungen war eigentlich alles nur eine schöne Illusion. Glänzende Augen und besonders heftiges Fernweh erzeugten Berichte über den sagenhaften Orient. Wir glaubten, die Gewürze riechen zu können, fühlten das Gewühl im Soukh und hörten den Wind in der Wüste … Viele Jahre später, Internet und interkontinentale Flughäfen vor der Tür, haben wir etliche Reiseziele abgeklappert, aber es blieb immer noch eine Geschichte offen; die aus „1001 Nacht“. Und um die geht es jetzt. Sommer 2023, Corona ist vorbei und wir sitzen gemütlich über dem Katalog von WORLD INSIGHT. Für den November suchen wir noch ein schönes Ziel mit erträglichen Temperaturen, Sonne, Kultur, Abenteuern und Entspannung. Europa – zu kalt, Malediven – zu weit, Madeira – ausgebucht und genau in dem Moment stolpern wir über den Oman. „O M A N !“   [caption id="attachment_20880" align="alignnone" width="745"] Vorfreude auf das anstehende Orient-Abenteuer.[/caption]   So schnell waren wir uns noch nie einig. Alle längst vergessen geglaubten Sehnsüchte waren plötzlich wieder präsent und so war die Buchung in Windeseile erledigt. Ein paar Tage danach landete der Reiseführer im Briefkasten. Nach der Lektüre waren wir noch hibbeliger, benahmen uns kindisch und konnten es kaum erwarten. Alle Bekannten und Verwandten, die wir informierten, machten große Augen, nuschelten wissend „aha“ und googelten dann heimlich den Ort. „Da wollt ihr hin?“ – unbedingt!  

Die Reise beginnt

Ein paar Tage vor dem Abflug waren die Koffer gepackt, zum x-ten Male die Papiere gecheckt, Pässe sortiert, Reiseunterlagen studiert, Impfkalender überprüft und Chipkarten für die Kamera formatiert. Nachmittags sollte der Flug aus Frankfurt/ Main über Doha nach Muskat gehen. Davor hat der Reiseveranstalter schon das erste Abenteuer geplant. „Zug zum Flug“ heißt eines der spannendsten Abenteuer, die man heute für Geld buchen kann. Aber das ist ein ganz anderes Kapitel. Am Ende waren wir pünktlich am Flug, das Einchecken verlief problemlos, die Bundespolizei arbeitete schnell und kompetent unsere Pässe ab und los ging's. Schon der Flug in die Nacht war ein Erlebnis. Ganz Europa, der komplette Nahe Osten sowie die Arabische Halbinsel waren – nur für uns – wolkenfrei. Gemächlich zog die Landschaft unter uns hin. Grandiose Gebirge, das Schwarze Meer, dann wurde es Nacht und die Ölquellen im Irak boten uns ein besonderes Spektakel für die Augen. Zwischenlandung in Doha. Alles ist irgendwie größer, glänzender und mindestens aus Gold – so präsentiert es sich jedenfalls. Weiterflug nach Muskat – endlich. Die Passkontrolle war, nun ja; optimierungsbedürftig, aber irgendwann waren dann alle durch und zum ersten Mal trafen sich alle Reiseteilnehmer mit dem Reiseleiter. Gleich vorab – Volltreffer mit beiden.   [caption id="attachment_20879" align="alignnone" width="745"] Als erstes wird Muscat erkundet.[/caption]   Eine Reise ist am Ende immer nur so gut wie der Reiseleiter. Mit Udi (Aruna Uddika) hatten wir alle einen charmanten, warmherzigen und sorgsamen Begleiter für die kommenden 2 Wochen. Mit Charme, Witz, unglaublichem Bemühen, Liebenswürdigkeit und gleichzeitiger Zurückhaltung präsentierte er uns sein Land. Schon nach einigen Stunden war völlig klar, dass sein Herz für den Oman und seine Gäste schlägt. Herzlichen Dank dafür! Nach der Landung hatten wir kaum Zeit für Besinnung. Es war bereits heller Morgen und wer wollte schon einen ganzen Tag verlieren? Muskat stand auf dem Programm. Zur Einstimmung und zum Wachwerden besuchten wir den Basar. Die ersten Mitbringsel landeten in den Taschen, aber hauptsächlich genossen wir das Flair und einen köstlichen Kaffee mit Blick aufs Meer. Später besuchten wir den Palast des Sultans. Eine unglaubliche Pracht breitete sich vor unseren Augen aus; allerdings eher Ergebnisse von Selbstbewusstsein und Stolz auf die den Petroldollars geschuldete unglaubliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der letzten 50 Jahre als das Ergebnis historischer Ereignisse. Den Tag beschloss eine rasante Fahrt im Speedboot entlang der zerklüfteten Küste mit immer neuen, atemberaubenden Ausblicken auf die Küste. Auch der zweite Tag begann mit Superlativen. Die große Moschee beeindruckt auf Anhieb mit spiegelblankem Marmor, kostbaren Schnitzereien und Kristalllüstern in schier unüberbietbarer Pracht und Kunstfertigkeit. Mit ungläubigem Staunen besuchten wir anschließend das Opernhaus. Mit allem hätten wir gerechnet, nicht damit. Das Konzerthaus muss sich architektonisch nicht im Mindesten vor Semperoper oder Scala verstecken. Schade, dass gerade kein Konzert stattfand. Insgesamt ist Muskat eine supermoderne, sehr elegante Stadt, die den Spagat zwischen Tradition und Moderne dank behutsamer und weiser Stadtgestaltung sehr gut hinbekommen hat.  

Ab in die Wüste

Abschied von Muskat. Durch eine Küstenlandschaft mit spektakulären Ausblicken auf das azurblaue Meer und das Gebirge schlängelte sich die Küstenstraße nach Sur und gefühlt 200 Jahre in die Vergangenheit. Ein Bootsbauer weihte uns in die Geheimnisse der Dhau ein, mit der schon Sindbad auf Reisen war. Im Gebirge überraschte uns das Wadi Bani Khalid mit unerwarteten Ausblicken auf Seen, Oasen und schroffen Gebirgskämmen. Wer hätte erwartet, dass man mitten in der Wüste sogar baden kann? Wir nicht – aber es stimmt.   [caption id="attachment_20886" align="alignnone" width="745"] Unterwegs in der Wüste[/caption]   Am Ende einer Wanderung wartete ein Badesee in einer Oase. Allerdings wussten von dem Geheimnis auch nicht nur wir …. Das war alles aber nur Vorspiel für die spektakulären Wahiba Sands, die wir abends erreichten. Eine Nacht in der Wüste! Die Wüstensöhne sind heute im Geländewagen genau so mutig und gewandt wie vor 500 Jahren bei der Durchquerung der Wüste. Jedenfalls war die Fahrt in den Dünen Adrenalin pur. Gut, dass der Sonnenuntergang im Sand der Wüste die aufgeputschte Seele so nachhaltig beruhigte, wie es vielleicht nirgendwo auf der Welt in gleicher Form gelingen kann. Die Wüste schimmert in allen erdenklichen Farbschattierungen von fahlgelb bis violett – unvergesslich! Selbst das mit lokaler Folklore untermalte Büfett später am Abend hatte gegen das Naturschauspiel keine Chance! Hier hätte man gut und gerne noch einen Tag mit Nichtstun verbringen können. Europa mit aller Hast, Terminplänen und Handyklingeln war buchstäblich Lichtjahre entfernt. Leider ist das nur eine Anregung an künftige Reiseplaner, denn unsere Karawane zog unerbittlich weiter gen Abenteuer. Die Mutigen ritten morgens nach dem Frühstück Kamel, die weniger Tapferen kamen bei Kaffee und Gebäck auf ihre Kosten. Ziel der Tagesetappe war Nizwa; eine uralte Oasenstadt. Dort blieben wir die nächsten Tage und waren hier mittendrin im Orient. Die Stadt selbst beeindruckt mit einer restaurierten Altstadt inklusive Festung und verwinkelten Gassen. Ein Fest für die Sinne! Bunt, laut, duftend – so präsentierte sich der Ort. Dabei sind die Menschen natürlich geschäftstüchtig, aber wohltuend zurückhaltend. Niemand wird bedrängt oder mit billigem asiatischem Kitsch belästigt. Es gibt sie noch, die versierten Handwerker, die Silber, Kupfer oder Ton zu wahren Kunstwerken veredeln, die Textilien nach seit Jahrtausenden unveränderten Schnitten fertigen und Sandalen feilbieten, die bestimmt schon mehrfach in Mekka waren. Schön!   [caption id="attachment_20885" align="alignnone" width="745"] Unterwegs auf dem Viehmartkt.[/caption]   Zahlreiche Gewürzhändler verzaubern Auge und Nase. An jeder Ecke wird Weihrauch angezündet und verkauft, Gemüsehändler preisen Obst und Gemüse der Region an und das alles vermischt sich mit Lärm und Gewusel auf dem Viehmarkt. Als Reisender fühlt man sich Jahrhunderte zurückversetzt und ist schon fast erstaunt, dass man überall nicht mit klimpernden Dinaren bezahlen muss, sondern in schnödem Plastik. Die Umgebung von Nizwa erkundeten wir auf einigen Ausflügen. Liebevoll restaurierte Wüstenfestungen, Lehmdörfer abseits der Oasen, Bewässerungssysteme analog der berühmten Levadas auf Madeira und eine atemberaubende Landschaft reihten sich nahtlos aneinander. Allein der Jebel Shams wäre eine eigene Reise wert! Senkrecht fallen die Felsen 1000 m weit in einen tiefen Canyon hinab. Der Grand Canyon des Colorado kann das nicht besser. Nur, dass hier kaum ein Tourist die Aussicht versperrt und kein Geländer den Blick in die Tiefe ... Natur pur! Schade, dass sich leider auch viel Plastik ins Bild schummelt, obwohl es ausreichend öffentliche Mülleimer gibt. Vielleicht verliert man den Blick fürs Detail schneller, wenn die Natur rundum ein grandioses Schauspiel nach dem anderen bietet.   [caption id="attachment_20884" align="alignnone" width="745"] Lehmdörfer abseits der Oasen entdecken wir ebenfalls.[/caption]  

Die letzten Tage Entspannung

Die letzten Tage sollten der Entspannung in Salalah dienen. Die 1000 Kilometer zwischen Muscat und Salalah hopsten wir mit einem Linienbus der Lüfte in kaum 1,5 Stunden. Gegen Abend erreichten wir das Hotel. Es liegt nicht nur am Strand, sondern eigentlich schon darauf. Vor dem Balkon erstreckte sich 50 m feinster Sand und dann nur noch das Meer. Passend zum Sonnenuntergang zogen dann auch noch Delfine ihre Bahn. Keine Ahnung, wie WORLD INSIGHT das hinbekommen hat … Die letzten 3 Tage vergingen bei Halbtagesausflügen in die Umgebung, einem kleinen Exkurs in das Baumschulwesen der Wüste und Badefreuden. Das Wasser hatte ca. 30 Grad, die Luft auch – morgens und abends jedenfalls. Den Mittag verbrachte man besser im Schatten bei köstlichen Fruchtsäften und Eis. Zugegeben, so ein Cocktail wäre auch schön gewesen, aber mit dem strikten Alkoholverbot kann man am Ende gut umgehen. Immerhin gibt es ein alkoholfreies Malzgetränk mit Gerstenaroma als Ersatz. Wenn man die Augen schloss, war dann alles perfekt.   [caption id="attachment_20882" align="alignnone" width="745"] Die letzten Tage Entspannung am Meer in Salalah.[/caption]   Viel zu schnell war der Urlaub vorbei. Beim Rückflug meinte es das Wetter wieder gut mit uns und zeigte uns die halbe Welt wiederum wolkenfrei von oben. In Frankfurt hatte uns mitteldeutsches Schmuddelwetter wieder. Zum Glück hatten wir in der Bahn viel Zeit, die Ereignisse und Erlebnisse Revue passieren zu lassen und da sehnten wir uns schon fast wieder an die Küste des Arabischen Meeres und zur Gerstensaftlimonade zurück. Fazit: über den Oman kann man Bücher schreiben (und einige machen das tatsächlich!). Es ist ein atemberaubendes Land zwischen Historie und Moderne. Die Menschen sind durchweg freundlich und bemüht, den Touristen entgegenzukommen, ohne aufdringlich zu sein. Sie sind unverkennbar und zu Recht stolz auf ihr Land. Davon können wir gut lernen. Der Oman bietet spektakuläre, unvergleichliche und ursprüngliche Landschaften. Wenn man sich darauf einlassen kann, dass Kleinigkeiten nicht perfekt organisiert sind, dann ist der Oman vielleicht eines der letzten ursprünglichen Länder dieser Welt. Heike und Erik -Randberliner-
Vielseitiger Oman: Modernes Sultanat mit orientalischem Flair
Als Zusammenfassung vorneweg: Der Oman hat uns durch seine unterschiedlichen Facetten begeistert. Landschaftlich ist er gekennzeichnet von schroffen Hochgebirgsketten, wasserreichen Canyons, fruchtbaren Wadis, Dünenformationen in der Wüste und kilometerweiten Sandstränden. Die Omanis begegneten uns freundlich und neugierig, aber nicht aufdringlich. Archäologisch und kulturell punktet der Oman mit beeindruckenden modernen Moscheen, Trutzburgen, einem ausgeklügelten Bewässerungssystem und leckerem orientalischem Essen. Der Duft von Weihrauch und der durchdringende Ruf des Muezzins schaffen eine besondere Atmosphäre. Nach einem Zwischenstopp in Doha werden wir frühmorgens in Muscat von unserem freundlichen Reiseleiter Abdullah – in blütenweißem Gewand „Dishdasha“, mit einer Quaste am Halsausschnitt und einem Käppi „Kumma“ – und unserem Fahrer Said abgeholt. Die bunt zusammengewürfelte Reisegruppe besteht aus 16 Personen. Auf der folgenden Stadtrundfahrt – ohne Schläfchen – erkunden wir den Fischmarkt, das Handelszentrum Muttrah, das Museum Bait al Zubair, die pompöse Oper und verschaffen uns einen ersten Eindruck von der Uferpromenade in Muskat. Auffallend ist die Sauberkeit auf den Straßen, seinem Ruf „die Schweiz des Nahen Ostens“ zu sein, wird der Oman durchaus gerecht. Erfreulich ist auch das Fehlen von Hochhäusern als Kontrast zu Dubai und Abu Dhabi.   [caption id="attachment_19880" align="alignnone" width="745"] Wunderschön ist die Moschee Sultan Quaboos.[/caption]   Am nächsten Tag staunen wir über die beeindruckende und riesige Moschee Sultan Quaboos, ein wahrer Prachtbau moderner islamischer Architektur. Die Wanderung durch die Schlucht im Wadi Shab ist ein weiteres Highlight. Nach einer rutschigen Kletterei über Steine und Felsbrocken gibt es die Möglichkeit des Eintauchens in ein Naturbecken mit kristallklarem Wasser, das mich an die Ardèche in Südfrankreich erinnert. In Sur besuchen wir die Fischmarkthalle und die Schifffahrtswerft, in der traditionelle Segelschiffe „Dhaus“ ausschließlich aus Holz gefertigt werden. Weiter geht’s in die Wüste Wahiba Sands, dort Umstieg in Allradfahrzeuge. Wir logieren im komfortablen Wüstencamp Oryx. Bei der Wüstentour im Jeep beeindrucken uns die fantastischen Dünenformationen, die je nach Lichteinfall mal ockerbraun, mal rötlich leuchten. Kamele mit ihren Jungen säumen den Weg.   [caption id="attachment_19882" align="alignnone" width="745"] Auf Jeep Safari in der Wüste.[/caption]   Die Fahrer der Jeeps machen sich einen Spaß daraus, steile Dünen halb rutschend hinabzugleiten. Spektakulär! Bei einem opulenten Büfett bei Vollmond kommt echtes Wüstenfeeling auf. Die Zufahrtsstraße zum Wadi Bani Khalid verläuft zwischen Felsformationen, die in spektakulären Farben leuchten: grün vom Kupferoxid und rostbraun vom Eisenerz. Sehenswert sind die Quellen, deren Wasser sich in einer Reihe tiefer Becken im schmalen Ende des Wadis ansammelt. Hier balancieren wir auf den niedrigen Mauern der Bewässerungskanäle, von Dattelpalmen beschattet.  

Am Fuße des Hadschar-Gebirges

Nach ca. 4 Stunden Fahrt erreichen wir die Oasenstadt Nizwa am Fuße des Hadschar-Gebirges. In der Datteloase Birkat Al Mawz ist das durchdachte Bewässerungssystem Faladj, das zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, noch gut erhalten. Die Bewässerungskanäle, die in Berghänge geschlagen wurden und über kleine Aquädukte durch Tunnel fließen, lassen die meisten Oasen ergrünen. Das kostbare Wasser wird erst in Trinkbrunnen geleitet, dann in die Waschbereiche der Moscheen und schließlich auf die Plantagen, wo es proportional an die örtlichen Bauern verteilt wird. Früher wurde eine Faladj-Uhr ähnlich einer Sonnenuhr genutzt, um eine gerechte Wasserzuteilung für die Bauern zu gewährleisten. [caption id="attachment_19876" align="alignleft" width="233"] Die beeindruckende Burganlage Nizwa Fort.[/caption] Mittags fahren wir in Allradfahrzeugen auf den Jebel Akhdar auf 2000 m Höhe. In der atemberaubenden Berglandschaft wandern wir ca. 2 Stunden entlang der Terrassenfelder mit einem fantastischen Blick auf im Tal liegende Oasen, durch drei Dörfer, teilweise über Geröll und erfrischen uns in der klaren Bergluft, Alpenfeeling pur! Am frühen Abend erkunden wir die Burg- und Festungsanlage des Nizwa Forts mit Museum. Sie ist berühmt durch ihren unverwechselbaren 40 m hohen Rundturm. Im Licht des Sonnenuntergangs einmalig! Am heutigen Freitag steht der beliebte Tiermarkt in Nizwa an: ein wahres Gewusel! Verkäufer führen ihre Ziegen vor, indem sie sie in einem Parcours herumführen – den Preis rufend. Die potenziellen Käufer begutachten kritisch den Zustand der Ziegen, auch durch einen beherzten Griff ins Maul und die Genitalien. Danach werden die Kühe herumgeführt, die teilweise kaum zu bändigen sind. Ein herrliches Spektakel für uns Touristen!  

Hoch hinaus auf den „Berg der Sonne“

Nun folgt ein weiterer Höhepunkt. Im Bergdorf Al Hamra steigen wir in Jeeps zum Jebel Shams um, der auf einem 2.000 m hohen Plateau liegt. Der 3009 m hohe „Berg der Sonne“ ist der höchste Gipfel des Omans und vor allem für seinen spektakulären Blick ins tief eingeschnittene Wadi Ghul zu seinen Füßen bekannt. Das Wadi mit seinen fast senkrecht aufragenden, bis zu 1000 m hohen Felswänden zwischen recht breiten Abbruchkanten gilt als der „Grand Canyon Arabiens“. Dort wandern wir entlang des Bergkammes in frischer Bergluft und ergötzen uns an dem fantastischen Blick in die Tiefe.   [caption id="attachment_19878" align="alignnone" width="745"] Der Grand Canyon Arabiens[/caption]   Sehenswert ist die am besten erhaltene Festungsanlage Jabrin mit seinen Innenhöfen, bemalten Decken, Grabkammern und einem Dattelspeicher. Die Burg wurde 1675 erbaut und war ein bedeutendes Zentrum für Astrologie, Medizin und islamisches Recht. Abends fliegen wir mit SalamAir von Muscat nach Salalah. Salalah, die Hauptstadt der Region Dhofar, ist eine farbenfrohe, subtropische Großstadt, die viel von ihrem Charme den ehemaligen Kolonien des Omans in Ostafrika verdankt. Monsunwolken aus Indien sorgen im Sommer für Nieselregen und lassen die gesamte Region ergrünen. Hier ist es nun etwa 33 Grad warm.  

Auf den Spuren des Weihrauchs

Abdullah zeigt uns die berühmten Weihrauchbäume. Das kostbare Harz („Luban“ auf Arabisch) wird auf der ganzen Welt geschätzt. Die Rinde wird eingeritzt, der weiße Saft tritt aus und wird getrocknet. Die Bäume werden erst angeritzt, wenn sie 10 Jahre alt sind. Jeder Baum liefert 3-4 kg Luban pro Saison. Interessant, die eher unscheinbar aussehenden Bäume aus der Nähe zu sehen. Sie bildeten das Fundament des Wohlstandes im früheren Oman. Es folgen die Ruinen von Samharam (Khor Rori). Die Ausgrabungsstätte zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es ist schwer vorstellbar, dass vor etwa 2000 Jahren Khor Rori ein Handelsposten entlang der Weihrauchstraße und eine sehr bedeutende Hafenstadt war. Idyllisch zeigt sich Wadi Darbat mit seinem Wasserfall und herrlich grün schimmernden Wasserbassins. Das Weihrauchmuseum („Museum oft the Frankincense Land“) erläutert Wissenswertes über die Herstellung und Handelsrouten des Weihrauchs, den wir wenig später auf dem Souk in verschiedenen Qualitätsstufen erwerben. Nun müssen wir Abdullah verabschieden, der zurück nach Muscat fliegt. Er hat uns mit seiner unkomplizierten und humorvollen Art oft zum Lachen gebracht und entscheidend zur guten Stimmung in der Gruppe beigetragen.   [caption id="attachment_19881" align="alignnone" width="745"] Die Reise geht zu Ende mit Entspannung am Strand.[/caption]   Wir genießen einen faulen Strandtag mit Schwimmen im tosenden Meer, „Chicken Kebab“ im Strandrestaurant und saugen den letzten fantastischen Sonnenuntergang in uns auf, bevor es nachts um 1 Uhr zum Flughafen in Salalah geht. Der Rückflug erfolgt wieder über Doha, am frühen Nachmittag landen wir in Frankfurt, das uns Grau mit ca. 2 Grad empfängt, was für ein Kontrast! Eine fantastische, dichte und eindrucksvolle Reise geht zu Ende, schukran!