Die Ladakh-Region entdecken 31. Mai 2024

Kulturelle Erlebnisse und Bergluft: Eine Reise durch Ladakh

WORLD INSIGHT

Im Norden Indiens warten kulturelle Vielfalt, interessante Klöster, hohe Berge, der Dalai Lama und der Goldene Palast auf uns. Wir stellen euch die Reise durch Ladakh mit Verlängerung Dharamsala und Amritsar vor.

Eingebettet zwischen dem Himalaya und dem Karakorum-Gebirge liegt auf 3.500 Metern Höhe das ehemalige Königreich Ladakh. Das Unionsterritorium im Norden Indiens zeichnet sich durch atemberaubende Landschaften und eine reiche kulturelle Vielfalt aus. Oft als „Land der hohen Pässe“ bezeichnet, ist Ladakh bekannt für seine malerischen Bergpanoramen, klaren Flüsse und alten buddhistischen Klöster.

„Ladakh ist eine ganz eigene, außergewöhnliche Region und ganz anders als der Rest Indiens. Die Reise ist ein idealer Mix aus Kultur und Natur, um Ladakh auch in kurzer Zeit richtig kennenzulernen“, erklärt Country Manager Amrit. Auf dem Programm stehen einige verschiedene Klöster und je nach Reisezeit auch wichtige Feste, bei denen wir die Kultur und die Menschen noch intensiver kennenlernen können.

Nachdem wir zunächst die Megametropole Neu-Delhi bei unserer Ankunft kennenlernen, erwarten uns in der Region Ladakh die malerischen Berge und eher ruhigere, kleine Örtchen. Als Erstes gewöhnen wir uns an die Höhe von 3.500 Metern über dem Meeresspiegel in Leh, der Hauptstadt von Ladakh. In der Umgebung entdecken wir gleich zwei beeindruckende und wichtige Klöster. Das Hemis-Kloster ist das größte und auch reichste Kloster der Region. Ebenfalls beeindruckend ist das Thiksey-Kloster. Wir nehmen uns ausreichend Zeit, um mit unserer Reiseleitung diese Klöster zu erkunden. Fehlen darf natürlich auch nicht der eindrucksvolle Königspalast in Shey. Dieser ist bekannt für seine beeindruckende Architektur, die typische Merkmale der buddhistischen Baukunst aufweist.

 

Kultur hautnah erleben: Die Klosterfeste

Im Sommer haben wir auf unseren Reisen oft auch die Gelegenheit, drei bedeutende buddhistische Klosterfeste in der Umgebung von Leh zu erleben: das Hemis Tsechu, das Phyang Tserup und das Takthok Tsechu. Die Festivals ehren den Guru Padmasambhava, den Begründer des tantrischen Buddhismus in Tibet und bieten tiefe Einblicke in die religiösen Praktiken und die kulturelle Vielfalt Ladakhs.

 

Kultur hautnah erleben, zum Beispiel beim Klosterfest Hemis Tsechu.

 

Die berühmten Cham-Tänze werden bei den Festen ebenfalls augeführt. Mönche in farbenprächtigen Kostümen und Masken führen rituelle Tänze auf, die verschiedene Mythen und Legenden darstellen. Diese Tänze sollen böse Geister vertreiben und Segen bringen.

„Während der Festivals haben unsere Gruppen die Möglichkeit, diese zu besuchen und dort die Tänze und kulturellen Praktiken zu sehen. Unsere Guides bemühen sich auch, dass unsere Gruppen dabei die Möglichkeit haben, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen“, berichtet Amrit.

 

Hoch hinaus und tief hinunter: Der Weg ins Nubra Tal

Eines der Highlights dieser Tour ist das Nubra Tal. Der spannende Part beginnt bereits auf der Fahrt, wenn wir den Khardung-La-Pass, eine der höchsten befahrbaren Straßen der Welt auf 5.340 Metern Höhe befahren. Schon haben wir die Aussicht auf das Nubra Tal, für das wir um die 2.000 Höhenmeter wieder hinunterfahren. Im Tal angekommen, am Nubra Fluss, besuchen wir die heißen Quellen von Panamik und erkunden für die nächsten zwei Nächte die Gegend im Tal, wo der Shyok Fluss und Nubra Fluss zusammenfließen. Hier haben wir auch optional die Möglichkeit, die Sanddünen auf besondere Art zu erkunden: und zwar auf dem Rücken von Kamelen!

Nach einer zweiwöchigen Reise, die atemberaubende Landschaften mit vielen kulturellen Eindrücken verband, geht es für die Reisenden entweder über Neu-Delhi wieder zurück nach Hause, oder alternativ auf eine neuntägige Verlängerung in Richtung des Dalai Lamas.

 

Auf der Verlängerung entdecken wir unter anderem den Tsomoriri-See.

 

Verlängerung nach Dharamsala und Amritsar

Zunächst erwarten uns unter anderem der malerische Bergsee Tsomoriri-See und der Salzsee Tsokar. Die Vegetation wird immer grüner, je mehr wir die hohen Ebenen und Berge verlassen. Wir erkunden die malerischen Städtchen Manali und Dharamsala. In letzterem Ort steht ein Ausflug zum Ort Upper Dharamsala an, welcher auch McLeod Ganj oder „Little Lhasa“ genannt wird. Hier hat der derzeitige Dalai Lama seine Residenz und die tibetische Exilregierung ihren Sitz.

Ein letzter besonderer Programmpunkt ist schließlich der Besuch des Goldenen Tempels in Amritsar. Die Tempelanlage ist das wichtigste Heiligtum der Sikhs und das zweitbekannteste Bauwerk Indiens nach dem Taj Mahal.

 

Ein wichtiges Heiligtum der Sikhs: Der Goldene Palast.

 

„In dieser Region in Nordindien gibt es die bekanntesten Klöster in Ladakh, wir haben den Goldenen Tempel in Amritsar, wir haben den Sitz des Dalai Lamas, der dort mit den Leuten interagiert und wir haben wunderschöne Landschaften. All das besuchen wir auf unserer Reise. Es ist also eine fantastische Tour, die viele Impressionen bietet“, meint Country Manager Mr Sharma.

 

Erfahre mehr über die Himalaya-Staaten

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Schon bald haben wir eine neue Reise im Programm, die die Schätze Indiens und Nepals miteinander verbindet. In diesem Artikel geben wir dir bereits erste Einblicke in die einzelnen Stopps und Highlights. Auf der Tour erleben wir zum Beispiel das lebhafte Treiben in Alt-Delhi, die Pracht des Taj Mahal und faszinierende Tierbeobachtungen im Ranthambore Nationalpark. In Nepal tauchen wir tief ein in die buddhistische Welt im Geburtsort Buddhas. Malerische Landschaften und die Königsstädte erwarten uns ebenfalls.

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