Unterwegs in Tunesien 21. Juni 2024

Unterwegs in der Perle Nordafrikas

WORLD INSIGHT

Unsere Produkt Managerin Wilhelmine war im Frühjahr auf eigene Faust in Tunesien unterwegs. Sie erzählt uns von ihren Eindrücken und warum sie das nächste Mal mit WORLD INSIGHT nach Tunesien reisen möchte.

Tunesien hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Obwohl ich nur an den Standorten Tunis und Sousse und Djerba war, gab es vieles zu entdecken.

Die Reise beginnt in Tunis

In Tunis habe ich mit einem Reiseleiter den alten Souk in der Medina besucht. Wir sind stundenlang durch die Gassen spaziert und er hat mir die verstecktesten Winkel gezeigt.

Besonders die liebevoll, mit bunten Kacheln geschmückten Teehäuser, die man zwischen den Verkaufsständen hier und da findet, haben es mir angetan.

Genauso wie das Funduk el Attarine, wo man wunderbar in einem Innenhof zu Mittag essen kann. Es gibt nur wenige Gerichte zur Auswahl und es ist nur mittags geöffnet. Manchmal muss man anstehen, um einen Tisch zu bekommen, denn die frisch zubereiteten tunesischen Gerichte sind sehr beliebt. Ich hatte Hähnchen auf Reis mit einer Soße aus Tomaten und Harissa. Eine scharfe rote Paste, die in fast keinem tunesischen Gericht fehlen darf.

 

 

Da ich gerne fotografiere, bin ich an einem anderen Tag noch einmal alleine durch das Labyrinth der Gassen geschlendert und war froh, dass ich mit Hilfe von Google wieder gut aus der Medina herausgefunden habe.

 

Sousse

Mit dem Zug bin ich dann nach Sousse gefahren. Sousse ist berühmt für seine Teppiche und ich habe mich darauf eingelassen, bei einem Händler im Souk einen Teppich zu kaufen.

Handeln ist hier natürlich Pflicht und gar nicht so einfach, wie man denkt. Bei einem Gläschen Pfefferminztee mit viel Zucker haben wir gemütlich den Preis verhandelt. Ich habe schließlich etwas mehr als die Hälfte des Einstiegspreises bezahlt und bin für meinen Teil zufrieden. Der Teppich hängt inzwischen über meinem Bett an der Wand. Eine schöne Erinnerung.

 

 

Die riesige Stadtmauer, die in Sousse die Medina umrahmt, mündet an höchster Stelle in einer Kasbah, einer alten Festung, die ein archäologisches Museum mit wunderschönen römischen Mosaiken beherbergt. Nach dem Bardo Museum in Tunis, ist es das zweitwichtigste Museum des Landes.

 

Kairouan

Ich war auch gespannt auf die Stadt Kairouan, die eine der wichtigsten Pilgerstädte des Islams ist. Die Stadt wurde von einem Gefährten von Mohammed gegründet, der hier einen Garnisonsstützpunkt anlegte. Die große Moschee ist beeindruckend, als Baumaterial wurden u. a. Steine und Säulen aus Karthago verbaut. Im Anschluss besuchte ich noch das Amphitheater von El Jem, das von den Bürgern der Stadt und 34.000 Besucher fasste. Dieses kolossale Bauwerk sollte man sich auf einer Tunesienreise auf keinen Fall entgehen lassen.

 

Die Moschee von Kairouan.

 

Eine weitere Woche verbrachte ich dann noch auf der Insel Djerba, wo ich einen Sprach- und Kochkurs besuchte. Ich versuche immer möglichst authentisch mit den Menschen eines Landes in Kontakt zu kommen und mehr über Land und Leute zu erfahren. Ein Sprachkurs bei Einheimischen ist da eine gute Gelegenheit.

 

Sidi Bou Said

Am Ende der Reise unternahm ich von Tunis aus noch einen Abstecher nach Sidi Bou Said. Die kleine Stadt liegt malerisch an einem Berghang über dem Mittelmeer und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hier kann ich nur raten, von den Hauptwegen in die Nebengassen abzubiegen, um dem Strom der anderen Touristen etwas zu entkommen. Empfehlenswert ist der Orangensaft, den es hier überall frisch gepresst gibt.

 

Der Vorort Sidi Bou Said gilt als schönster Vorort der Hauptstadt.

 

Nach Tunis, Sousse und Sidi Bou Said bin ich nun noch gespannt auf die übrigen Landesteile und möchte mehr über Tunesien erfahren. Als Wüstenfan zieht es mich natürlich auch in die Sahara und in den Süden des Landes nach Tozeur und zum Chod el Jérig, dem großen Salzsee. Ich würde jedoch beim nächsten Mal, die Vorzüge einer gut organisierten Gruppenreise mit deutschsprachigem Reiseleiter genießen wollen. Als Frau alleine in Tunesien reisen ist machbar, aber auch anstrengend.

Deswegen möchte ich meine nächste Reise nach Tunesien auf jeden Fall mit WORLD INSIGHT antreten: Auf der 14-tägigen Erlebnisreise kann ich eine super Organisation genießen und bequem per Bus und in einer Gruppe mit sympathischen Mitreisenden an die vielen spannenden Orte im Land gelangen. Aber auch der Kontakt mit Einheimischen wird hier nicht zu kurz kommen, schließlich steht ein Besuch bei einer Imazighen Familie mit auf dem Programm.

Ich habe jetzt schonmal den Termin von WORLD INSIGHT im November ins Auge gefasst. Die Mindestteilnehmerzahl ist erreicht und die heiße Zeit ist dann auch vorbei, vielleicht begegnen wir uns ja dann in Tunesien. Ich freu mich schon drauf!

 

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