Reisebericht Kenia und Tansania 5. Juli 2024

Zwischen Savanne und Traumstränden: Kenia und Tansania mit Sansibar erleben

WORLD INSIGHT

Auf der Karte sind sie Nachbarn, auf dem „Siegertreppchen“ müssen sie jetzt noch näher zusammenrücken: Kenia und Tansania.

Dass die beiden Länder die beliebtesten ostafrikanischen Reisedestinationen sind, wundert wohl niemanden mehr, der schon einmal vor Ort war – und WORLD INSIGHT-Produkt Managerin Bettina erst recht nicht: „Die beeindruckenden Landschaften und die unglaubliche Tierwelt hinterlassen bleibende Eindrücke und machen jede Reise zu einem besonderen Abenteuer“, schwärmt sie.

Kenia begeistert mit weiten Savannenlandschaften, dem schneebedeckten Mount Kenya und Traumstränden am Indischen Ozean, während Tansania mit der paradiesischen Gewürzinsel Sansibar, dem erhabenen Kilimanjaro und dem Ngorongoro-Krater lockt. Und nicht zu vergessen: mit der weltberühmten Tierwanderung, die sich über beide Länder erstreckt. Unsere Erlebniseise Kenia und Tansania mit Sansibar fängt die schönsten Highlights der beiden Länder ein. Komm mit uns auf Tour!

 

Echte Hochgefühle: Willkommen am Mount Kenya! 

Zwar gilt der Kilimanjaro als das Highlight schlechthin, aber Ostafrikas Bergwelt hält noch weit mehr bereit. Nachdem wir Kenias Hauptstadt Nairobi hinter uns gelassen haben, erwartet uns bereits am dritten Tag der Reise der Mount Kenya. Am Fuße des zweithöchsten Berges Afrikas wandern wir durch ursprünglichen Regenwald – und auch historisch nähern wir uns dem Ursprung, denn auf der etwa ein- bis zweistündigen Wanderung werden wir von der Geschichte der sogenannten Mau Mau, einstiger Freiheitskämpfer, begleitet, die hier ansässig waren und sich für die Unabhängigkeit Kenias einsetzten.

Inmitten dieser fotogenen Landschaft fühlt sich auch die Tierwelt Kenias besonders wohl. Wir überzeugen uns selbst davon und statten dem Ol Pejeta-Reservat einen Besuch ab. Das Gebiet liegt auf dem Laikipia Plateau und gilt als größtes Nashorn-Schutzgebiet Ostafrikas. Glücklicherweise haben wir einen vollen Tag für die Tierbeobachtung eingeplant, denn es gibt so einiges zu sehen: „Die gefährdeten Breitmaul- und Spitzmaulnashörner erwarten uns hier und mit etwas Glück kreuzt sogar ein Löwe unser Blickfeld. Für Lacher sorgen die Schimpansen, die im Reservat Schutz erfahren, nachdem sie aus nicht artgerechter Haltung gerettet wurden. Viele von ihnen wurden in ihrem früheren Leben als Haustiere oder Attraktion gehalten“, erzählt Bettina. Die Geschichten der Tiere gehen zu Herzen – kein Wunder, dass sie dem ein oder anderen abends beim gemütlichen Zusammensitzen vor dem Kamin noch immer im Kopf herumschwirren.

 

Im Ol Pejeta Reservat wartet eine große Tiervielfalt.

Äquatorüberquerung und Pirschwanderung im Hell’s Gate-Nationalpark

Am nächsten Tag wird es aufregend: Wir folgen dem Ruf des Abenteuers über den Äquator! Von Nanyuki geht es über Nyahururu bis nach Naivasha, wo das nächste Highlight wartet: der Hell’s Gate-Nationalpark mit seiner beachtlichen Tiervielfalt. Hier bekommen WORLD INSIGHT-Gäste Zebras, Warzenschweine, Gazellen, Giraffen und Paviane in freier Wildbahn zu sehen – und das nicht durch Autofenster, denn auf die Pirsch geht es entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad. „Wie im Film fühlt man sich hier“, findet Bettina, „wenn die Giraffe nur wenige Meter vor dem eigenen Kopf den Hals gen blauen Himmel reckt und mit ihren langen Beinen in der Weite der Landschaft verschwindet“. Für Filmkulissen-Flair sorgt darüber hinaus auch die Sandstein-Schlucht, an dessen Eingang wir unser Picknick machen. Wer nicht genug bekommt, kann im Anschluss – gut gestärkt – zu einer kleinen Wanderung in der Schlucht aufbrechen und weitere Wow-Momente und Fotos sammeln.

Kultur hautnah: Dem Volk der Masai auf der Spur

Kenia- und Tansania-Reisende sind sich einig: Eine der spannendsten Begegnungen unterwegs ist definitiv die Begegnung mit dem Volk der Masai!

Die Weiterfahrt geht Richtung Süden, um Maji Moto zu erreichen. In der abgeschiedenen Oase werden wir von einer einzigartigen Savannenlandschaft willkommen geheißen, in die sich kleine Dörfchen nesteln – die Behausungen der Masai. „Hier überkommt viele der Wunsch, Teil dieses ursprünglichen Lebensstils zu werden“, sagt Bettina. Wie gut, dass das auf dieser Rundreise möglich wird: „An der Seite eines majestätischen Kriegers ziehen wir durch die trockene Weite und kommen dabei langsam Tradition und Kultur des Volkes näher. Wir übernachten hier in einfachen Zelten, um noch näher dran zu sein.“ Wir versprechen: Wenn sich abends der Sternenhimmel über der unberührten Landschaft ausbreitet, ist die Magie beinahe mit Händen zu greifen.

 

Das Volk der Masai fasziniert Reisende ungemein.

 

Apropos Masai. Was wäre Kenia nur ohne sein berühmtes Masai Mara-Reservat, in dem jährlich die größte Tierwanderung der Welt stattfindet, bei der 2,5 Millionen Tiere den Mara-Fluss queren? Am nächsten Tag führt uns unser weiterer Weg ins Reservat. Angekommen, gibt es so einiges zu staunen: Löwenrudel, Elefantenherden und jede Menge Gazellen, Zebras und Giraffen streifen durch die Landschaft, bevor der Sonnenuntergang sie in schwarze Silhouetten tunkt. Im Schatten einer Akazie sehen wir dabei zu, wie der Tag langsam der Nacht die Bühne überlässt.

Auch der Folgetag soll im Zeichen von Gnus, Zebras, Impalas, Giraffen, Elefanten, Löwen, Geparden und Leoparden stehen. Während der Migrationszeit erhaschen unsere Gäste mit etwas Glück eine Flussüberquerung. Zwar folgen sie einem gewissen Muster, doch vorhersehen lassen sich die Wanderwege der Tiere dennoch nicht. „Umso glücklicher sind unsere Reisenden, wenn sie Zeuge davon werden, wie die riesigen Gnu-Herden wagemutig die Böschung hinunterrennen, in den Fluss springen und am anderen Ufer aus dem Wasser klettern“, erzählt unsere Produkt Managerin. Sie weiß auch, dass Momente wie diese oft von einer gewissen Dramatik begleitet werden: „Viele Tiere schaffen es nicht und ertrinken im Fluss oder werden gar von Krokodilen gefressen“, erzählt uns Bettina.

Auf nach Tansania!

Nun steht Tansania auf dem Plan. Auf der fünf bis achtstündige Fahrt passieren wir die Oloololo-Steilwand, von der aus prachtvolle Ausblicke auf den Nationalpark warten. Müde, aber voller Neugier erreichen wir unsere nächste Unterkunft am zweitgrößten Binnensee der Welt; dem Victoria-See. Was gibt es Schöneres, als dabei zuzusehen, wie die Sonne bei Nachtanbruch, begleitet von himmlischen Rottönen, in den See zu gleiten scheint?

Willkommen im Serengeti-Nationalpark!

Tierbeobachtungen können süchtig machen. Schnell heißt es also wieder „Into the wild“! Denn auch die weltberühmte Serengeti darf auf der Bucket List nicht fehlen. Unsere Kunden erleben Pirschfahrten durch einen der berühmtesten Nationalparks der Welt und zuhause der „Big Five“. Vor Ort wird schnell klar, warum „Serengeti“ sich mit „endloser Ebene“ übersetzen lässt. Weite, soweit das Auge blickt! Genauso endlos erscheinen aber auch die Möglichkeiten der Tierbeobachtung. Zebraherden galoppieren über das Grasland, während Leoparden zwischen den Ästen dösen und bunte Webervögel sich voller Eifer dem Nestbau widmen – und dazwischen die allgegenwärtige, beinahe betörende Stille. Löwen, Leoparden, Zebras, Gnus, Gazellen und Antilopen in freier Wildbahn erleben – für viele geht hier, im größten Nationalpark Tansanias, ein Traum in Erfüllung.

 

Auf Pirsch in der Serengeti kommen unsere Gäste den “Big Five” ganz nah.

 

Doch ein ganz besonderes Highlight der Reise steht noch bevor: der Ngorongoro-Krater. Einst ein Vulkan, der unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrach, wurde der Krater – der übrigens als größter intakter weltweit gilt – 1979 von der UNESCO als Naturschutzgebiet ernannt. Und das nicht grundlos: Mit seinem Durchmesser von 17 bis 23 Kilometern und seiner Tiefe von 600 Metern ist er wahrlich ein beachtlicher Anblick – ganz besonders dann, wenn Elefanten und andere Tiergruppen ihn streifen. Auch auf dem Kraterboden lassen wir uns eine Pirsch nicht entgehen. Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel, aber auch Flusspferde, Gnus und Gazellen leben hier auf engstem Raum – gute Chancen also, „Big Five & Co“ aus nächster Nähe zu betrachten.

 

Aussichtspunkt am Ngorongoro-Krater mit Bettina, Reiseleiter Gabriel und Country Managerin Heike.

Sansibar: Die Gewürzinsel kennenlernen

Die letzten Tage der Reise gehören Sansibar, der wunderschönen Gewürzinsel Tansanias. Da unsere erste Unterkunft direkt in Stone Town, einem Schmelztiegel der Kulturen, liegt, sind wir direkt mittendrin im geschäftigen Trubel der kleinen Küstenstadt. Und die hat es in sich: Nicht nur die zahlreichen Hotels und Restaurants machen die Altstadt zu einem wahren Touristenmagnet. Auch der Hafen mit seinen Kolonialgebäuden versprüht sein ganz eigenes Flair. Zwischen den exotischen Gerüchen und Farben überkommt einen fast das Gefühl, inmitten eines orientalischen Märchens gelandet zu sein. Nicht unschuldig daran sind auch die zahlreichen Paläste, wie etwa das Haus der Wunder, der Zeremoniepalast an der Hafenpromenade, oder der benachbarte Sultanspalast, den Gäste sich ebenso wenig entgehen lassen dürfen wie das arabische Fort oder die anglikanische Kathedrale. Sie schmückt heute den ehemaligen Sklavenmarkt von Stone Town. Aber auch Pool, Sonne, Strand und Meer stehen auf dem Programm. „Ein paar Nächte werden wir direkt am Traumstrand der Ostküste verbringen – das ist für unsere Reisenden immer ein ganz besonderes Erlebnis! Der blendend weiße Puderstrand und die Ruhe durch die wenigen anderen Menschen machen diesen Ort wirklich magisch. Und dann das kristallklare Wasser“, schwärmt Produkt Managerin Bettina. Wer jedoch denkt, dass hier keine Abenteuer mehr warten, irrt. Wie klingen ein Ausflug in den Jozani Forest-Nationalpark oder Schwimmen mit Delfinen in der Menai-Bucht? Wir finden: Definitiv nach einem gebührenden Abschluss dieser unvergesslichen Abenteuerreise!

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