COO Andreas und Assistant Product Managerin Diana verraten uns im Interview, warum sich Kombireisen durch Mittelamerika lohnen, wie eine Reise von WORLD INSIGHT entsteht und welche Highlights die Reisenden erwarten.
Was macht unsere Kombireisen nach Mittelamerika so besonders?
Diana: Die Vielfalt jedes einzelnen Landes: In Guatemala erleben wir zum Beispiel indigene Kultur, spirituelle Mayastätten, Vulkanlandschaften und Wasserfälle, während wir in Mexiko lebendige Städte und geschichtsträchtige Ruinen bestaunen können. Generell besuchen wir auf unseren Reisen so viele historische Highlights, wie zum Beispiel die Maya-Ruinen in Chichén Itzá, Tikal und Copán. Belize ist ebenfalls ganz besonders, hier erfahren wir die naturbelassene Schönheit der Karibik hautnah. Wir haben also viele verschiedene Höhepunkte, Landschaften etc., die wir bei unseren Kombireisen besuchen, und genau das macht sie so besonders.

Die Maya-Ruinen von Copán
Warum lohnt es sich, eine Kombireise zu machen, auch wenn wir ein paar Länder nur für ein bis zwei Tage besuchen?
Diana: Aufgrund der Kombitour hat man die Möglichkeit, unterschiedliche Atmosphären, Traditionen und Landschaften zu erleben. Auch wenn einige Aufenthalte nicht von langer Dauer sind, besuchen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte der Länder. Somit bieten wir eine kompakte Möglichkeit, die Geschichte und Kultur der Region zu erfahren.
Andreas: Und ich finde, diese Reiseform lohnt sich vor allem für Reisende, die vielleicht nicht gerade die Zeit, Lust oder finanzielle Möglichkeit haben, jedes der Länder ausgiebig einzeln zu besuchen, aber die sich die Region trotzdem gerne anschauen wollen.
Auf unserer Erlebnisreise “Ruta Maya Adventure” reisen wir durch Mexiko, Belize und Guatemala mit Copán. Warum genau besuchen wir Belize nur so kurz?
Andreas: Es ist einfach so, dass Belize ein relativ kleines Land ist, und von den Sehenswürdigkeiten nicht ganz so viel zu bieten hat wie die anderen Länder. Dazu kommt, dass ein Aufenthalt dort auch gerne mal ins Geld geht. Das heißt, je länger der Aufenthalt, desto teurer wird die Reise für unsere Gäste. Da es sich allerdings anbietet, auf dem Weg von Guatemala nach Mexiko über Belize zu fahren, und die Insel Caye Caulker auf jeden Fall ein Besuch wert ist, haben wir Belize mit im Programm.
Was genau macht Belize bzw. Caye Caulker denn zu einem so tollen Ziel?
Das Belize Barrier Reef ist über 250 km lang und hat eine Fläche von 960 Quadratkilometern.
Diana: Belize ist ein wunderbares Reiseziel für alle Wassersportliebhaber. Das Belize Barrier Reef ist das zweitgrößte Korallenriff der Welt und lädt zum Schnorcheln ein. Das machen wir an Tag 18 unserer Reise. Hier kann man unzählig viele Meereslebewesen sehen, die man woanders vielleicht nicht zu Gesicht bekommt. Typisch für die Region sind beispielsweise Mantarochen, Papageienfische, Barrakudas und Ammenhaie. Von März bis Juni hat man sogar vermehrt die Möglichkeit, Walhaie zu sehen! Und abends lässt es sich wunderbar am Strand entspannen, zum Beispiel in der “Lazy Lizard”-Bar, die als ein perfekter Spot für einen entspannten Sundowner gilt. Es lohnt sich also auf jeden Fall, dem Land einen Besuch abzustatten.

Caye Caulker verbindet Entspannung und Wassersport
Wir reisen auf der “Ruta Maya Adventure”-Reise ja auch nach Copán. Warum genau besuchen wir diesen Ort in Honduras?
Diana: Copán ist eine der wichtigsten und am besten erhaltenen Maya-Stätten Zentralamerikas und gilt als ehemaliges Zentrum für Politik, Religion und Wissenschaft. An Tag 14 unserer Reise besuchen wir die Ruinenstätte vor Ort und nehmen uns Zeit, alles ausführlich zu erkunden. Obwohl die Anlage kleiner ist als manch andere Stätten, gibt es hier mehr Artefakte und Skulpturen zu sehen, als in vielen anderen präkolumbischen Städten. Außerdem gehört Copán seit 1980 zum Weltkulturerbe und ist damit sicherlich auf der ein oder anderen Bucket-List vorhanden. Auf unserem Weg nach Guatemala ist Copán also ein Stopp, den wir keinesfalls missen wollen.
Die Maya waren eine präkolumbianische Hochkultur, die große Teile von Mexiko, Guatemala, Belize, Honduras und El Salvador besiedelte. Während ihrer Blütezeit zwischen 250 und 900 nach Christus entwickelten sie sich von einer Jäger-und-Sammler-Gesellschaft zu einer komplexen Hochkultur mit monumentaler Architektur, Schrift, Astronomie, Mathematik und Fernhandel. Sie begannen schon früh, Regenwälder abzuholzen, um Platz für Felder und Städte zu schaffen. Das hat bis heute gravierende Auswirkungen: Die Böden der einst gerodeten Waldflächen speichern auch mehr als 1.000 Jahre nach dem Untergang der Maya noch weniger Kohlenstoff.
Worin unterscheiden sich Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras kulturell und atmosphärisch am stärksten?
Diana: Mexiko ist natürlich für seine vielfältige Kultur bekannt, auch wegen der Mayas, den Azteken und einer tiefgreifenden Kolonialgeschichte. Außerdem sind viele Traditionen, die die Mexikaner bis heute ausleben, auch in aller Welt bekannt. So zum Beispiel der Día de los Muertos im November, oder der Cinco de Mayo im Mai. Auch die Musik und Tänze der Mariachi haben viele schon mal gehört. Es gibt also viel, was das Land lebendig hält, das spürt man auch in Mexiko City sehr doll. Maya-Ruinen wie Chichén Itzá hingegen bringen dann wieder eine ruhige, tiefe Atmosphäre mit ein. Wir finden hier also vielerlei Facetten vor.

Feierlichkeiten des Día de los Muertos in Mexiko
Guatemala im Gegenzug ist atmosphärisch fast schon spirituell und mystisch, vor allem im Hochland. Dort merkt man die Auswirkungen bzw. die Wurzeln der Maya-Traditionen noch sehr stark. Tag 16 unserer Reise führt uns zum Beispiel nach Tikal, einer legendären Maya-Stätte. Diese befindet sich mitten im Regenwald und während man mehr über die Geschichte der Maya erfährt, kann man wunderbar den Tiergeräuschen im Dschungel lauschen. Das ist eine ganz besondere Atmosphäre. Belize ist im Gegensatz zu den anderen Ländern dann, wie schon gesagt, sehr von türkisblauem Wasser, einem karibischen Flair und Wassersport geprägt. Und Honduras ist einfach viel weniger touristisch als die anderen Länder und bietet dadurch Ruhe bei der Besichtigung der geschichtsträchtigen Ruinen.
Wie entsteht eigentlich eine neue WORLD INSIGHT-Reise?
Andreas: Das kommt ein bisschen darauf an, ob es ein neues Reiseziel oder eine Kombination von schon bestehenden Reisen ist. Wenn wir glauben, dass eine Reise genug Zuspruch bei den Gästen findet, dann werfen der Product Manager, die Agentur und ich als Chief Operating Manager unser Know-How zusammen und schauen, welche Reiserouten am meisten Sinn ergeben. Dann werden auch noch Hotels rausgesucht – dabei achten wir natürlich auch immer darauf, dass sie zu unserer Philosophie passen, denn wir wollen ja vor allem von Einheimischen geführte, kleine Hotels buchen. Außerdem legen wir großen Wert darauf, auf unseren Reisen nicht durchzuhetzen, sondern uns wirklich Zeit zu nehmen, das Land und vor allem die Leute zu erkunden. Und darauf müssen wir bei der Reiseplanung natürlich achten. Wir arbeiten da also wirklich eng zusammen, um den bestmöglichen Reiseverlauf zu gewährleisten.
- Wir reisen in Gruppen von max. 16 Teilnehmer:innen.
- Wir sind offen mit dir – egal ob über die Länge der Fahrt oder den Zustand des Hotels.
- Wir legen Wert darauf, auf unseren Reisen in Kontakt mit Einheimischen zu kommen.
- Wir bieten dir Reisen zum besten Preis, da wir im Direktvertrieb arbeiten.
- Einen Großteil der dadurch eingesparten Kosten stecken wir in eine bessere Reisequalität und eine faire Bezahlung unserer Leistungspartner.
- Deine Reiseleiter:innen sprechen Deutsch. Somit musst du dir um nichts Gedanken machen und kannst deine Reise einfach genießen.
- Unsere Unterkünfte sind landestypisch und werden meistens persönlich und familiär geführt. Somit unterstützen wir auch die Wirtschaft vor Ort.
Wir bieten ja zum Beispiel auch die große Mittelamerika-Reise durch Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica und Panama an. Wie ist die denn entstanden?
Andreas: Also die Reise ist natürlich auch ein Klassiker, wenn man da die Panamericana von Guatemala nach Panama durchreist. Wir haben uns gedacht, dass sich sicherlich nicht jeder die Zeit nehmen kann und will, jedes Land einzeln für zwei bis drei Wochen zu bereisen. Daher haben wir uns eben eine Reise ausgedacht, bei der man in nicht allzu langer Zeit die wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten sehen kann.
Und welche landschaftlichen Höhepunkte erwarten die Reisenden bei dieser Reise?
Andreas: Ganz viele verschiedene Klimazonen. Wir haben den Regenwald und das Hochland in Guatemala und in Costa Rica alle möglichen Nebel- und Trockenwälder. Wir erleben sowohl den Pazifik als auch die Karibikküste und fahren auch zum größten See Mittelamerikas, dem Nicaragua-See. Außerdem, und das empfinde ich auch als absolutes Highlight dieser Reise: Wir sehen viele Vulkanlandschaften. In Nicaragua gibt es zum Beispiel Ometepe, eine vulkanische Insel im Nicaragua-See. Auch in El Salvador, Guatemala und Costa Rica sehen wir viele Vulkane. An Tag 2 der Reise sind wir zum Beispiel am Atitlán-See, wo gleich drei davon stehen! Man merkt also, auf der großen Mittelamerika-Reise gibt es alles an Klimazonen, was man sich wünschen kann – außer Wüste.

Die Vulkaninsel Ometepe im Nicaragua-See
Andreas, zu guter Letzt: Wem würdest du die große Mittelamerika-Reise empfehlen?
Andreas: Ich würde die Reise allen empfehlen, denen es nichts ausmacht, viel rumzureisen und auch mal länger im Bus zu sitzen. Der Weg ist das Ziel und man sollte Spaß daran haben, große Entfernungen zurückzulegen und in kurzer Zeit extrem viele Eindrücke von vielen Ländern zu gewinnen. Wenn das nichts für euch ist, macht lieber die einzelnen Erlebnisreisen durch die Länder! Hier habt ihr es ein bisschen gemütlicher, müsst nicht so viel fahren und ‘nur’ die Eindrücke eines einzelnen Landes verarbeiten.
Mit WORLD INSIGHT nach Nord- und Mittelamerika
Auf der Reise durch Mexiko, Belize und Guatemala mit Copán begibst du dich auf die Spuren der Maya und begegnest sogar ihren Nachfahren, die dir ihre gelebten Traditionen näherbringen. Schlendere in kolonialen Städten durch bunte Märkte, entdecke glitzernde Seen bei entspannten Bootsfahrten und erlebe die Gastfreundschaft Mittelamerikas hautnah. Karibik-Feeling bekommst du schließlich in Belize.
» zur Reise “Ruta Maya Adventure”

Diese Reise lässt dich Mittelamerika in all seinen Facetten erleben. Seen wie der Atitlán in Guatemala und der Arenal in Costa Rica sind immer einen Besuch wert – genauso wie die historischen Kolonialstädte Antigua und Granada, die atemberaubenden Vulkanlandschaften auf Ometepe und die vielen Tierarten in Costa Rica. Zum Ende der Reise erwartet dich das entspannte Lebensgefühl der panamaischen Karibikküste, an der du dich einfach entspannen kannst.