Reisebericht Marokko 19. Juli 2017

Das Lied der Wüste

Trubelige Märkte, verschlungene Gassen, Sonnenuntergänge in der Wüste und unvergessliche Begegnungen mit Berbern und einheimischen Familien – Cosima Quetting berichtet von ihrer Rundreise durch das zauberhafte Marokko.

Als ich das erste Mal nach Marokko reise, bin ich 28 Jahre alt. Der Orient hat schon immer eine magische Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Der Reiseveranstalter WORLD INSIGHT hat eine Kombinationsreise in kleiner Gruppe im Angebot, die meinen Vorstellungen entsprach. Vorab erhielt ich ausführliche Reiseinformationen vom Veranstalter und am 9. April 2017 geht es endlich los.

Die Ankunft in Casablanca am Flughafen, das warme Klima und unser netter Reiseleiter Ahmed Hougaali zaubern mir sofort ein Lächeln auf die Lippen. Unsere Reisegruppe wird mit einem WORLD INSIGHT-Schild empfangen und kurze Zeit später sitzen wir auch schon im Reisebus. Ahmed erklärt via Mikrofon den weiteren Verlauf des Abends – es geht in ein modernes marokkanisches Restaurant in der Innenstadt von Casablanca. Ich genieße den heißen Tee und das Essen. Um 24:00 Uhr Ortszeit falle ich zufrieden in mein Bett im Hotel Maamoura und freue mich auf den nächsten Tag.

Gerade am Anfang meines Reiseberichts möchte ich betonen, dass vor allem unser Reiseleiter Ahmed Hougaali die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis hat werden lassen. Er kennt das tiefe Marokko und ließ uns daran teilhaben. Geschichtlich, geografisch – ich könnte das unendlich fortsetzen! In jedem Bereich zeigte er fundierte Kenntnisse. Er brachte uns jeden Tag zum Lachen und wir fühlten uns sicher. Danke für alles Ahmed!

Willkommensgruß vom Muezzin

Als ich aufwache, wundere ich mich, denn mein Wecker hat noch nicht geklingelt und ich höre schon eine Stimme, während die Sonne gerade erst aufgeht. Der Muezzin ruft, es hört sich fast wie eine Art Gesang an. Schön so geweckt zu werden, daran könnte ich mich gewöhnen. Nach dem Frühstück fahren wir los Richtung Rabat. Casablanca erwacht gerade und auf den Straßen ist viel los. Ich weiß gar nicht wohin ich zuerst schauen soll. Die anderthalb Stunden Fahrtzeit vergehen wie im Flug.

Die engen, blau angestrichenen Gassen der Altstadt Rabats sind wunderbare Fotomotive.

Unser erster Halt in Rabat ist bei der Kasbah des Oudaïa. Unser Reiseleiter Ahmed führt uns durch eine Reihe winziger Gassen und er erzählt uns die Geschichten der Menschen, die hier leben. Die meisten Gassen haben keinen eigenen Namen, sondern sind Teil der Rue Zirara und enden nach zwei, drei Ecken vor dem Eingang eines der blau und weiß angemalten Häuser. Die Fenster zur Gasse sind klein und vergittert, die Türen dafür umso gewaltiger. Es sind die Blumentöpfe und Pflanzenschalen neben den Eingängen, die Laternen hoch oben an den Wänden und die Sauberkeit verleihen der Kasbah des Oudaïa ihren besonderen Charme, ihre Atmosphäre.

Auf der weiteren Stadtführung gelangen wir durch das imposante Bab el Oudaïa-Tor zur Festung Kasbah des Oudaïa und bestaunen die zauberhaften Gärten. Bei einem grünen Tee mit Minze kann ich den Start in den ersten Urlaubstag richtig genießen. Am Spätnachmittag erreichen wir den Hassan-Turm und die Grabanlage von Mohammed V. Als Pferdefanatikerin fallen mir gleich die wunderschönen Berberpferde ins Auge, auf denen die Wachposten in altmaghrebinischer Uniform das Mausoleum Tag und Nacht bewachen. Wir erreichen unser Riad in Fès am frühen Abend und alle freuen sich über eine Abkühlung im Pool.

Im Labyrinth von Fès

Am nächsten Morgen ist unsere erste Anlaufstation in Fès der Bordj Sud, die südliche Festung. Von hier eröffnet sich uns eine herrliche Aussicht über Fès El Bali, den Königspalast und die nördliche Festung bis zu den umliegenden Bergen. Ahmed erklärt uns, wie schwierig es ist, sich in dem Labyrinth zurechtzufinden und bei dem gewaltigen Ausmaß der Altstadt wird uns klar, warum er immer wieder betonte, dass wir zusammen bleiben sollen.

Lastentiere gehören zum Stadtbild in Marokko dazu.

Mit einem lokalen Stadtführer besichtigen wir zuerst das jüdische Viertel und die Medersa Bou Inania. Auf unserem Rundgang durch die Stadtteile El Jedid und El Bali scheint die Zeit wirklich stehen geblieben zu sein. Die größeren Gassen in den Souks sind gerade so breit, dass zwei beladene Maultiere passieren können. Immer wieder ertönt das „arre“, mit dem die Treiber die vollbepackten Lasttiere anfeuern und das „andek“ („Vorsicht“), bei dem man schnell zur Seite springt. Durch die Überdachung ist man gut vor der Sonne geschützt und die Temperatur ist sehr angenehm. Überall gibt es kleine Läden mit allen erdenklichen Waren und die Luft riecht nach Gewürzen.

Im Viertel der Gerber angekommen, gehen wir durch einen schmalen Hauseingang hindurch und steigen eine enge Wendeltreppe hinauf. Von der Terrasse aus blicken wir auf den Innenhof der Gerberei. Ein alter Mann reicht mir ein Büschel Minze. Ich sehe viele kreisrunde Bottiche, die dicht nebeneinander stehen. Männer kneten mit ihren nackten Füßen die Felle. Nun verstehe ich, dass die Minze dazu da ist, um daran zu riechen, denn es liegt ein starker Geruch in der Luft.

In einem angrenzenden Geschäft erwerbe ich eine wunderschöne Jacke aus Ziegenleder. Diese lässt mich auch nach meiner Rückkehr immer wieder an Fès zurückdenken. Zu Abend essen wir in einem wunderschönen ehemaligen Wohnhaus, ein kleiner Brunnen plätschert und wir essen alle gemeinsam aus einer Tajine. Fès gilt als mystisch und tatsächlich fühle ich mich hier wie in ein Märchen aus 1001 Nacht versetzt.

Römische Ruinen und ein unvergesslicher Abend mit Einheimischen

Bei einem Blick über die Dächer der Altstadt zeigt sich wirres Chaos.

Am vierten Tag fahren wir bereits früh am Morgen los und besichtigen als weitere Highlights die Königsstadt Meknès, die römischen Ruinen Volubilis und die heilige Stadt Moulay Idriss. Ahmed gibt uns Tipps für den Einkauf auf dem Markt und wir probieren Oliven, Brot und Datteln. Zurück in Fès sind wir bei einer Familie zum Abendessen eingeladen. Wir werden so herzlich begrüßt, als würde man sich schon lange kennen. Es gibt Tee, Salade Marocain und eine vorzügliche Tajine. Der kleine Sohn der Familie nimmt mich mit auf die Dachterrasse des Hauses, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die Dächer der Altstadt hat.

Wir bekommen einen wirklichen Einblick in das Familienleben und lernen dabei eine moderne Frau kennen, die ihrem eigenen Beruf nachgeht und sich uns ohne Kopftuch zeigt. Am Ende geht die Frau des Hauses mit ein paar von uns in ein extra Zimmer und kleidet uns in traditionelle Gewänder. Wir zeigen uns den anderen und tanzen und singen den weiteren Abend gemeinsam mit der Familie – Alhamdulillah!

Diese Begegnung mitten in einem Haus in der Medina von Fès, wo man durch die geöffneten Fenster das Lärmen unten in den Gassen hört, ist eine ganz besondere Erfahrung bei dieser Reise; sie erinnert mich an Erzählungen meiner Eltern. Bei Reisen in die Türkei und nach Griechenland vor vierzig Jahren durften sie ähnliche Erfahrungen in Familien erleben, die mit ihrer Gastfreundschaft Fremde in die eigenen Häuser einluden; der Tourismus hatte noch nicht Einzug gehalten. Dreimal noch werden wir bei Berberfamilien einen unvergesslichen Eindruck in die marokkanische Wohnsituation erleben dürfen bei einem Essen und der landestypischen Teezeremonie.

Abenteuer in der Wüste

In der Wüste sind die Dünen so groß, dass sie nur schwer in ihrer Gänze mit der Kamera eingefangen werden können.

Wir setzen unsere Reise nach Merzouga fort. Die lange Fahrt eröffnet uns beim Blick aus dem Fenster einmalige Landschaften. Am Abend kommen wir in einem wunderschönen Kasbah-Hotel an. Das Abendessen am Pool wird von Trommlern durch traditionelle Wüstenmusik untermalt. Ich bin schon sehr gespannt auf das Wüstenabenteuer. Am nächsten Morgen reiten wir früh los. Es ist still, der Wind weht, ich lasse mich ganz auf die Bewegungen des Dromedars ein und philosophiere über die Zeit der früheren Karawanen. Unsere einheimischen Begleiter laufen barfuß durch den Sand und summen leise Lieder.

Die Wüste reinigt die Seele, sagt Reiseleiter Ahmed Hougaali.

Im Beduinen Camp essen wir zu Mittag und beziehen unsere komfortablen Zelte. Wir haben Zeit zu relaxen. Ich entscheide mich den Sonnenuntergang auf der höchsten vor uns liegenden Dünne anzusehen. Der Anstieg ist anstrengend, da man das Laufen im Sand leicht unterschätzt und es sehr heiß ist. Doch oben angekommen werde ich für alle Mühen entlohnt: Die Weite der Sahara, der fantastische Blick, die Farbenpracht der untergehenden Sonne – nun bin ich im Märchen von 1001 Nacht angekommen. Später liege ich noch lange draußen unter dem Sternenhimmel, höre den Trommlern zu, genieße die Luft und denke über mein Leben nach. So viele Sternschnuppen habe ich an einem Abend noch nie gesehen. Ahmed hat wohl Recht, die Wüste reinigt die Seele…

Die vielfältige Natur Marokkos

Bei strahlendem Sonnenschein – wie stets in diesen beiden herrlichen Ferienwochen – starten wir am nächsten Tag zu einem weiteren Höhepunkt der Reise. Die Dades-Schlucht und die Straße der Kasbahs stehen heute auf dem Programm. Mich erstaunt immer aufs Neue, wie viele Facetten Marokko zu bieten hat: Diese Vielfalt an Landschaften, an Farben, an Lebensweisen der unterschiedlichen Bewohner hatte ich mir nicht träumen lassen.

Die Natur Marokkos begeistert mit einem faszinierenden Farbenspiel.

Rötliche bizarre Felsformationen leuchten im Sonnenlicht und im Tal leuchtet im Gegensatz dazu ein Band mit unzähligen Farbvariationen von „Grün“. In der 12 km langen Oase Skoura gedeihen an die 4.000 Bäume, besonders schön leuchten die zurzeit feuerrot blühenden Granatapfelbäume. Mir fällt beim Betrachten das Märchen „Das Wasser des Lebens“ ein.

Unwirklich reihen sich auf der gesamten Fahrt die Kasbahs der Berber aneinander – viele sind verlassen oder nur noch von wenigen Familien bewohnt. Im Dorf Boutghrar werden wir zunächst von einer Schar von Kindern empfangen, bevor wir bei einer Berberfamilie einkehren und im erstaunlich kühlen Wohnraum neben dem Innenhof Tee und eine Tajine genießen können. Die beiden Kleinsten der Großfamilie sind neugierig auf die vielen Besucher.

Ein Berber versucht sich als Dachdecker.

Während der Weiterfahrt erfahre ich aus dem Reiseführer, dass solche Lehmburgen ansonsten nur noch im Jemen existieren, um so mehr genieße ich diese fantastischen fast unwirklichen Bauten wie aus einer fernen Welt.

Wir übernachten in einem orientalisch geschmackvoll eingerichteten Kasbah-Hotel und sind überrascht, plötzlich auf viele andere Touristen zu stoßen. Ein großer Trupp junger Amerikaner feiert am Pool und ich freue mich mit ihnen über ihre Ausgelassenheit. Am nächsten Tag wird mir alles klar: Das UNESCO-Weltkulturerbe Kasbah Aït Benhaddou auf der anderen Seite des Flusses lockt viele Besucher an. Zum Glück wurde und wird die Kasbah, in der noch etwa 15 Familien leben, restauriert und vom höchsten Punkt aus bestaunen wir ungläubig die verschachtelte Lehmbauweise. Der Ort diente immer wieder als Filmkulisse, so etwa für „Der Gladiator“ oder „Asterix und Cleopatra“.

Durch das Atlasgebirge nach Marrakesch

Aber Schluss mit dem Schwelgen in der Vergangenheit, der Bus mit unserem überaus kompetenten Fahrer Mohammed wartet schon, denn 200 km Fahrt nach Marrakesch stehen uns bevor – natürlich nicht ohne spektakuläre Erlebnisse: Eine Passfahrt durch den hohen Atlas erwartet uns, die Straße windet sich durch eine braungraue trockene Steinlandschaft. Welche Überraschung aber birgt die Abfahrt nach der Passhöhe! Die Landschaft wird grün und fruchtbar – unglaublich!

Bei hohen Temperaturen und wenig Niederschlag braucht es Bewässerungssysteme wie hier in Merzouga.

Unser Reiseleiter Ahmed weiß, dass wir uns über die baumbedeckte grüne Gebirgslandschaft freuen und hat für das Mittagessen ein besonderes Lokal auserwählt. Wir sitzen auf einer Terrasse wie im Schwarzwald und genießen hervorragende Brochettes mit Pommes. Gestärkt schaffen wir locker den Rest der Busfahrt bis zur „über den Atlas geworfenen rote Perle“, wie ein alter arabischer Dichter Marrakesch einmal nannte. Der Gegensatz kann wieder einmal kaum größer sein, wir logieren drei Nächte in einem neu erbauten Hotel mit Pool auf der Dachterrasse – wie herrlich bei 37 °C und einem grandiosen Blick über die roten Häuser der vierten Königsstadt!

Nach einem äußerst reichhaltigen Frühstück mit landestypischen Spezialitäten empfängt uns unser Marrakesch-Führer für die heutige Besichtigung der Stadt. Die Eindrücke sind so vielfältig, dass ich sie kaum in Einzelheiten schildern kann, die bewegte Geschichte der Stadt spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wider. Das 65 m hohe Minarett der Koutoubia-Moschee hatten wir schon von unserer Dachterrasse aus entdeckt, nun stehen wir direkt davor und bewundern die vier goldenen Kugeln auf der Turmspitze sowie den faszinierenden maurischen Baustil.

Bei jedem weiteren Schritt durch die Stadt spüren, hören und riechen wir den Orient und lassen uns treiben bis wir zum El Bahia-Palast gelangen. Kunstvolle Fliesenmosaike, Säle mit Stuckornamenten und bemalten Decken, wunderschöne Innenhöfe erinnern uns an das prachtvolle Leben der Sultane mit ihren Hauptfrauen und dem Harem. Unbeschreiblich ist ebenso die Pracht der zwei Mausoleen der königlichen Metropole, ausgestattet mit prachtvollen Säulen aus weißem Carrara-Marmor.

Viel Trubel in der lebendigen Königsstadt

Dieser Mann in Essaouira zeigt, dass man trotz geschäftigen Trubels entspannen kann.

Der Souk mit seinen zahlreichen faszinierenden Verkaufsbereichen zieht uns in seinen Bann. Leider aber ziehen hier nicht beladene Esel mit ihren Treibern hindurch, sondern knatternde nicht ganz geruchsfreie Mopeds und Motorräder. In einer Berber-Apotheke treffen wir auf einen äußerst verkaufstüchtigen Fachmann, der uns in hervorragendem Deutsch seine Gewürze, Tees und andere wundersame Spezialitäten anpreist. Später können wir uns bei einem Bad im Hotelpool erholen, bevor wir das Abendessen auf einer ruhigen Dachterrasse mit sprudelnden Brunnen und gut gewürztem marokkanischem Essen verbringen dürfen.

Nun folgt natürlich noch der Besuch des Platzes der Toten, der Djemaa el Fna. In kleinen Gruppen lassen wir uns treiben, bestaunen die Artisten, Musiker und die gefangenen Tiere, während ununterbrochen Trommeln zu hören sind. An unzähligen Essensständen könnte der Hunger gestillt werden und überall werden wir angesprochen: „Pay today and eat tomorrow!“ – Alles klar. Mir ist der ganze Trubel etwas zu sehr auf Touristen abgestimmt, die wir ja natürlich auch sind, aber die absolute Faszination des Orients erfasst mich hier nicht. Wahrscheinlich habe ich zu viel von einem Besuch des Platzes erwartet.

Am nächsten Tag können wir die Stadt selbst erkunden und jeder hat einen anderen Schwerpunkt. Für mich war natürlich das Einkaufen in aller Ruhe äußerst wichtig und der Nous Nous, der marokkanische Kaffee, auf dem ehemaligen Sklavenmarkt. Hier sind lauter Einheimische unterwegs, die ihre täglichen Einkäufe erledigen. Dieser Teil des Souks hat mich ganz besonders berührt. Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch des Fotomuseums, historische Fotos versetzten mich staunend in die Vergangenheit. Sogar ein Filmbericht über eine Expedition zu den Berbern im Jahr 1957 war zu sehen und zeigte den Berberalltag in absoluter Ursprünglichkeit.

Einblick in eine Frauenkooperative

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Marrakesch, alle freuten sich sehr auf die Strände am Atlantik in Essaouira. Auf der Fahrt dorthin erfüllte Ahmed uns noch einen Wunsch – wir besuchten eine Frauenkooperative, in der Arganöl, das sogenannte weiße Gold Marokkos, hergestellt und vermarktet wird. Eindrucksvoll war die Führung durch den kleinen Betrieb, wo wir auch selbst erfahren durften, welch mühselige Arbeit das Aufklopfen der Nüsse von Hand bedeutet.

Auch alle weiteren Produktionsschritte sind Handarbeit, sie wurden und werden immer von Frauen erledigt. Begeistert erfuhren wir, dass nun in vielen Frauenkooperativen alle Schritte einschließlich der Vermarktung in den Händen der Frauen liegen. Die Einrichtung der Kooperativen ist ein großer Schritt für viele Frauen in Marokko und gerne ließen wir uns im Verkaufsraum von der hervorragenden Qualität der Produkte überzeugen, es wurde fleißig eingekauft.

Entspannter Abschluss am Atlantik

Die Atlantikküste bei Essaouira ist nicht nur für Fischer ein Segen.

Essaouira, einst Metropole der Hippie-Bewegung, zieht mich in ihren Bann und lässt mich träumen. Das Essen hier ist fantastisch, überall gibt es frischen Fisch, den man sich in Garküchen direkt grillen lassen kann. Ich verbringe die meiste Zeit am Strand und bade im warmen Wasser des Atlantiks.

Am nächsten Tag erreichen wir am späten Nachmittag Casablanca und besichtigen die imposante Hassan-II-Moschee im Abendlicht. Es ist spannend, das Treiben der Marokkaner zu beobachten und die untergehende Sonne im Meer gibt dem weitläufigen Platz eine ganz besondere Atmosphäre. Beim letzten Abendessen sind alle etwas wehmütig, morgen schon wieder zurück nach Deutschland zu fliegen.

Die Rundreise durch Marokko mit WORLD INSIGHT hat meine Erwartungen übertroffen. Ich habe Dank der tollen Organisation, der Begegnungen mit den Familien und unserem exzellenten Reiseführer das echte Marokko kennen lernen dürfen und dabei viel über mich selbst erfahren. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit WORLD INSIGHT!

„Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.“ – Jean Paul

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