Reisebericht Südafrika mit Swasiland 13. April 2018

Ein Traum von Afrika

Schon lange interessierte sich Nicole Kathrin Lange für unsere WORLD INSIGHT Erlebnisreise „Südafrika mit Swasiland“. Im Januar 2018 war es dann endlich soweit und Ihr Flugzeug startete in Richung Johannesburg.

Nicole Kathrin Lange auf dem Tafelberg

Ankunft in Johannesburg

Gut ausgeschlafen trafen wir in Johannesburg auf unseren Reiseleiter Marco da Olivia sowie auf die restlichen Reiseteilnehmer. Man war sich auf Anhieb sympathisch und das Abenteuer begann mit der Fahrt in unserem komfortablen Kleinbus, der zu unserer Überraschung sogar über eine Klimaanlage verfügte, zu unserer ersten Unterkunft in der Mpumalanga-Provinz. Abends beschnupperten wir uns beim gemeinsamen Abendessen mit hervorragend zubereiteten Filetsteaks und einem kühlen Bier auf der schönen Außenterrasse des Hotel-Restaurants.


Auf Pirsch nach den Big Five

Nachdem wir an den Folgetagen das Goldgräberstädtchen Pilgrim’s Rest besuchten und den grandiosen Ausblick vom God’s Windows genossen haben, ging es an unserem vierten Tag der Reise in den Krüger-Nationalpark. Trotz der für Tierbeobachtung nicht so günstig eingestuften Regenzeit bekamen wir jede Menge Tiere vor die Linse! Noch nie zuvor hatte ich so viele Elefanten auf einem Fleck gesehen. Unser Reiseleiter Marco erläuterte uns, dass die Elefanten eigentlich Rüpel sind, die anderen Tierarten den Zutritt zum Wasser verwehren. Wir konnten selbst gut beobachten, wie eine Warzenschwein-Familie in sicherer Entfernung auf ihre Chance wartete, um ihren Durst zu stillen. Sobald sie sich zum Wasser bewegten, wurden sie von einzelnen Elefanten mit lautem Getöse verjagt. Die Elefanten lieben es zu baden und tun dies gern lange und ausgiebig – und die anderen Tiere müssen warten, bis die Elefanten das Wasserloch freigeben. Im Krüger-Nationalpark legten wir wohl insgesamt 240 km zurück und die Zeit verging für mich wie im Fluge. Wir sahen zwar nicht alle der „Big Five“: Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard, aber in den folgenden Nationalparks hatten wir noch genug Gelegenheiten dazu.


Tierbegegnungen der ganz besonderen Art

Am fünften Tag unserer Reise machten wir uns ins benachbarte Swasiland auf. Bei einer ausgiebigen Pirschfahrt im direkt angeschlossenen Wildreservat von unserer Unterkunft hatten wir eine Elefantenbegegnung der besonderen Art: Als wir mit unserem sympathischen Ranger Mawella im offenen Jeep durch das Reservat pirschten, standen wir plötzlich einem offensichtlich sexuell gefrusteten Jungbullen gegenüber. Das plötzliche Kopfwackeln und Schnauben verhieß nichts Gutes. Es dauerte nur kurz bis uns der Elefantenbulle mit aufgestellten wackelnden Ohren entgegenrannte. Beherzt legte unser Ranger den Rückwärtsgang hinein und im hohen Tempo gaben wir Fersengeld. Der Bulle ließ es sich nicht nehmen, uns noch eine ganze Weile zu verfolgen.

Eine weitere Überraschung erlebten wir direkt an unserer Lodge in Swasiland. Als wir etwas Freizeit hatten und uns in der Nähe des Wasserlochs beim Restaurant aufhielten, trauten wir unseren Augen nicht: Zwei doch eher für ihre Scheuheit bekannten Breitmaulnashörner trotteten aus dem Busch zum Wasserloch und ließen sich entspannt für ein Schläfchen nur zwei Meter von den aufgestellten Stühlen für Tierbeobachtungen nieder. Unsere Anwesenheit störte sie überhaupt nicht. Tja, schließlich hatten wir bei WORLD INSIGHT „Erlebnisse“ gebucht und die bekamen wir zuhauf!


Meeresluft schnuppern

An der Wild Coast angekommen, landeten wir in der Buccaneers Lodge in einem Backpacker-Paradies und bezogen einen neuen Häuserkomplex mit überaus geschmackvollen Zimmern und einem phänomenalen Balkonausblick auf das nahe befindliche Meer. Von da wollte ich gar nicht mehr weg. Nach einem üppigen Frühstück starteten zwei Mädels und ich zu einem optionalen Reitausflug direkt am Meer. Während wir an dem fast menschenleeren Strand entlang trabten, machte uns unsere Reitbegleitung auf Delfine im Meer aufmerksam. Am Nachmittag ließen wir alle die Seele baumeln und unternahmen wunderschöne Strandspaziergänge. Vom Baden nahmen wir wegen der dort vorkommenden Weißen- und Bullenhaie jedoch Abstand.


Kap der Guten Hoffnung

In Kapstadt angekommen, begeisterte mich am meisten die Nähe unseres modernen Hafen-Hotels zur Waterfront mit ihren schönen Lokal- und Einkaufsmöglichkeiten. Das Ganze hatte für mich einen gewissen Nordsee-Charme. Vom dortigen Riesenrad hatten wir bei Sonnenschein einen traumhaften Rundumblick, u.a. auch auf die Gefängnisinsel „Robben Island“, auf welcher der berühmte Nelson Mandela einen Großteil seines Lebens verbringen musste.

Kap der Guten Hoffnung

Am Folgetag präsentierte sich Kapstadt in einer dicken Wolkensuppe eingehüllt. Zunächst fuhren wir zum nahe gelegenen Boulders Beach, um die ganzjährig dort lebenden Pinguine zu bestaunen. Mittlerweile ließ sich auch wieder die Sonne blicken und wir konnten den späteren Aufstieg zum Leuchtturm des Cape Points und anschließenden Abstieg entlang des malerisch anzusehenden Diaz Beach zum Kap der Guten Hoffnung in vollen Zügen genießen. Unten angekommen gab es zusammen mit zahlreichen anderen Touristen das obligatorische Foto hinter dem Kap-Schild. Obwohl man hier buchstäblich anstehen musste, gelang mir in einem kurzen Moment ein menschenleerer Schnappschuss von diesem besonderen Touristen-Magneten. Am letzten Tag in Kapstadt schafften wir es doch noch, nach einer ausgiebigen Stadtführung und farbigen Eindrücken im bunten Bo-Kaap-Viertel, auf den Tafelberg zu kommen. Zusammen mit unserer Reisegruppe genoss ich den spektakulären Blick auf das darunter liegende Kapstadt. Krönender hätte der Reiseabschluss nicht ausfallen können!

Ein herzliches Danke an unseren kompetenten Reiseleiter Marco, der uns viel Wissenswertes über dieses schöne Land vermittelte, sowie an WORLD INSIGHT für die fantastisch ausgewählte Reiseroute mit ihren teilweise atemberaubenden Unterkünften und unvergesslichen Programmpunkten!

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